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Jürgen
Roth
Gazprom
- Das unheimliche Imperium
Wie wir Verbraucher betrogen und Staaten
erpresst werden
National wie international ist der
Name Gazprom mit Korruption, Erpressung, Geldwäsche und
Kapitalsteuerflucht verbunden. Kein anderes Unternehmen hat weltweit
so viel Macht und Einfluss, auch dank gewisser "Freunde" des
mächtigsten Mannes Russlands, Wladimir Putin. Doch welche Rolle
spielt Putin genau? Wer sind die Drahtzieher bei Gazprom, und welche
Verbindungen haben sie nach Europa und Deutschland? Welche Netzwerke
beherrschen Gazprom, und warum kuschen die europäischen Regierungen?
Jürgen Roth deckt die Verbindungen auf und zeigt, dass sich hinter
dem Imperium insbesondere Schweizer Unternehmen verbergen und wie
Altbundeskanzler Gerhard Schröder mit einigen Parteifreunden
weltweit Politik macht im Sinne seines Freundes Putin, den er einst
zum "lupenreinen Demokraten" kürte. Jürgen Roth hat Insider
getroffen, die erstmals bereit sind, über die Machenschaften des
Imperiums auszupacken. Denn es ist auch mitverantwortlich dafür,
dass Meinungsfreiheit in Russland unterdrückt wird und es dort keine
demokratische Kultur gibt. Das stört anscheinend weder
Geschäftspartner noch Regierungen, schließlich kann das Imperium uns
alle erpressen: Denn wer nicht spurt, dem wird der Gashahn
zugedreht.
Jürgen Roth, Jahrgang 1945, ist einer der bekanntesten
investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971
veröffentlichte er erfolgreiche Fernsehdokumentationen und Bücher
über Korruption und Organisierte Kriminalität. Zuletzt erschienen
seine Bestseller Mafialand Deutschland (2009), Gangsterwirtschaft
(2010) und Unfair Play (2011).
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Erschienen
bei
Westend
Rezension (osteuropa.ch)
http://westendverlag.de/westend/buch.php
http://www.juergen-roth.com
http://eng.gazpromquestions.ru
http://www.gazprom-germania.de
http://www.gazprom-schweiz.ch
http://www.gazprom.com
http://rumafia.com
www.svobodanews.ru/1972366.html
www.svobodanews.ru/24552575.html
s. auch:
/www.glanzundelend.de/Artikel/gazprom.htm
http://www.mafialand.de
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Masha Gessen
Der Mann ohne Gesicht - Wladimir Putin
Eine Enthüllung
Erscheinungsjahr: 2011
In einer Wahl,
die nicht mehr als eine Farce ist, wird Wladimir Putin am 1. März
2012 in das Präsidentenamt Russlands zurückkehren. In den Jahren
seiner Herrschaft - erst selber als Präsident, dann als
Premierminister, jetzt dann wieder als auch formell erster Mann in
Russland - hat er eines der größten Länder der Erde zu seinem
persönlichen Herrschaftsbereich gemacht. Er regiert wie ein Zar, nur
effektiver. Die zaghaften demokratischen Ansätze nach dem Ende des
Kommunismus hat er erstickt: Die Opposition ist mundtot gemacht,
prominente Kritiker wie Anna Politkowskaja oder Alexander Litwinenko
wurden ermordet. Eine dünne Oberschicht wird unermesslich reich -
wenn sie Putin folgt. Wenn nicht, landet sie im Gefängnis, wie der
früher so reiche und mächtige Michail Chodorkowskij. Putin ist
schnell bei der Hand mit politischen Prozessen. Das Buch erscheint
gleichzeitig in 12 Ländern am 1. März 2012. Bis dahin ist das
Manuskript unter strengstem Verschluss, denn Masha Gessen lebt
(noch) in Moskau und muss um ihr Leben fürchten.
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Erschienen
bei
Piper
Rezension (osteuropa.ch)
Interview mit Masha Gessen (russ.)
II
III
Putin-Biographie von Masha Gessen
II
III
Гессен, Мария Александровна |
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Alexander Rahr
Der kalte Freund
Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse
Erscheinungsjahr: 2011
Russland hat viel zu bieten: einen
lukrativen, riesigen Markt, reichhaltige Ressourcen, gewaltige
Energievorräte. Für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand wird
es entscheidend sein, wie wir unser Verhältnis zu Russland
gestalten - wirtschaftlich und politisch. Die USA, traditionell
der starke Partner Europas, schwächeln in der Finanzkrise. Ihre
Bedeutung nimmt ab. Russland dagegen wird für Europa und besonders
für Deutschland immer wichtiger: Der größte Flächenstaat der Erde
ist gesegnet mit allen Bodenschätzen, die unseren Wohlstand auch
morgen sichern können, besitzt die global drittgrößten
Geldreserven, braucht unsere Technologie, bietet uns eine
Freihandelszone an und ist bereit, uns vor möglichen
Raketenangriffen zu schützen. Aber Russland ist ein schwieriger
Partner: Wir sind schockiert von der ausufernden Korruption, der
fehlenden Rechtsstaatlichkeit und den autoritären Machtstrukturen
eines Landes, das sich vor 20 Jahren vom Kommunismus befreite. Der
Umwandlungsprozess ist noch nicht abgeschlossen und steckt voller
Gefahren. Alexander Rahr zählt zu den besten Russlandkennern
Deutschlands. In seinem neuen Buch gibt er Antworten auf die
brennendsten Fragen: Wer wird 2012 Russlands neuer Präsident? Wie
abhängig sind wir von russischen Energieimporten und Rohstoffen?
Ist Russland der große Gewinner der Krise - und wie sollten wir
unser Verhältnis zu Russland gestalten?
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Erschienen
bei
Hanser
Inhalt
Rezension (osteuropa.ch)
Weitere Reaktionen und Rezensionen
I
II
Berthold-Beitz-Zentrum
Valdai-Klub
Petersburger Dialog
Körber-Stiftung
Interview mit A. Rahr |
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А.И.Вдовин и А.С.Барсенков
ИСТОРИЯ РОССИИ.
1917-2009
Erscheinungsjahr: 2010
В настоящем
пособии - самом полном на сегодняшний день изложении
университетского учебного курса отечественной истории с 1917 г. до
наших дней - прослежена связь между советским и постсоветским
периодами истории России. Показаны условия возникновения,
особенности развития Советского государства и общества на разных
этапах новейшей отечественной истории; определявшие их эволюцию
факторы; причины и обстоятельства распада Советского Союза,
становление Российской Федерации. Подготовленное на основе новейших
исследований и документальных публикаций, пособие включает темы,
который ранее в учебной литературе не освещались, и предлагает новую
трактовку многих известных проблем.
Для студентов высших учебных заведений исторических и
политологических специальностей.
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Erschienen
bei
Aspectpress
Auflage Istorija Rossii 1917-2004
II
pdf
Wikipedia
N.K. Svanidze auf Echo Moskvy
N.K. Svanidze über das Lehrbuch 'Istorija Rossii 1917-2009
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
История России. 1917-2009
Учебник истории: каждая закладка — шок
Русский вопрос и русское государство
Diverse Beiträge
Besprechung von
osteuropa.ch
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Tatjana
Kuschtewskaja
Liebe – Macht –
Passion
Berühmte
russische Frauen
Aus
dem Russischen von Ilse Tschörtner und Alfred Frank
Erscheinungsjahr: 2010
Tatjana Kuschtewskaja zeichnet
Porträts der Frauen, die Rußland geprägt haben: eine die
Jahrhunderte umspannende Galerie von Frauen, in deren
wechselvollen Lebensläufen Talent und Berufung treibende Kräfte
waren. Es finden sich jene Frauen, die Geschichte schrieben: die Fürstin
Olga, die die Kiewer Rus im 10. Jahrhundert regierte, Katharina
die Große, deren Leben den Stoff für manchen Liebesroman bietet,
die Sowjetrevolutionärin Alexandra Kollontaj. Man liest gebannt
vom Leben und Sterben der großen russischen Künstlerinnen: von
der leidvollen Biographie der Dichterin Anna Achmatowa, von Anna
Pawlowa, dem »russischen Schwan«, von der »russischen Chanel«
Nadeschda Lamanowa, von Lilja Brik, der femme fatale, und von Lou
Andreas-Salomé, der Gefährtin Nietzsches und Rilkes. Tatjana
Kuschtewskajas Blick reicht bis in die Gegenwart, und sie vergißt
nicht, an eine im »Westen« wohlbekannte Russin zu erinnern:
Raissa Gorbatschowa, die charaktervolle »First Lady«.
30 Romane en miniature, die ihre Spannung dadurch gewinnen, daß
sie gelebter Wirklichkeit abgelauscht sind – ein Buch, das
Heinrich Heines Bonmot illustriert, daß die Frauen Geschichte
machen, »obgleich der Historiker nur Männernamen kennt ...«
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Erschienen
bei
Grupello
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Boris
Reitschuster
Russki extrem
Wie ich lernte, Moskau zu lieben
Erscheinungsjahr: 2009
Auch zwei Jahrzente nach dem Ende
des Kommunismus ist das Leben in Russland extrem. Doch als langjähriger
Moskau-Korrespondent hat Boris Reitschuster das «russische Savoir
vivre» verinnerlicht: Er grüßt seine Nachbarn nicht mehr, weil
er nicht wie ein Alien angeschaut werden will. Er flucht wie
Wladimir Putin und bremst nicht mehr für Fußgänger. Er hat
gelernt, Unmengen von Wodka zu trinken, in der Sauna seine
Badehose anzulassen, auch die Hochzeit von Wildfremden gebührend
zu feiern, sein Auto mit einer Politur aus Hühnerblut gegen
Diebstahl zu schützen und für eine schöne Operationsnaht ein
paar Rubel extra springen zu lassen: Kurz, er ist kein deutsches
Weichei mehr. Eine dringend notwendige Gebrauchsanweisung für das
(Über-)Leben in Russland und eine liebevolle Hommage an seine
wunderbaren Menschen.
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Erschienen
bei
Ullstein
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Gerhard
Mangott
Der russische Phönix: Das Erbe aus der Asche
Erscheinungsjahr: 2008
Die Wiederauferstehung einer Großmacht:
Gerhard Mangott erklärt Russland
Nur wenige kennen Russland so gut wie Gerhard Mangott, Politologe
und Osteuropa-Experte an der Universität Innsbruck. Im ORF und in
den Printmedien ist er gern gesehener Kommentator, der kompetent,
anschaulich und mit großem Wissen die Geschehnisse in dieser so
wichtigen Weltregion erklärt. In seinem Buch "Der russische
Phönix" zeichnet er ein plastisches, vielschichtiges Bild
der einstigen Großmacht, die sich nach dem Fall des Eisernen
Vorhangs völlig neu definieren musste und in der Ära Putin wie
Phönix aus der Asche zu neuer Macht auferstand.
Er spannt dabei den Bogen vom Ende des kommunistischen Systems bis
zu den Auswirkungen der Finanzkrise und zur Entwicklung des Landes
unter dem neuen Präsidenten Medwedjew.
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Erschienen
bei
Kremayr
& Scheriau
Rezension (osteuropa.ch)
http://www.gerhard-mangott.at
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Edward
Lucas
Der
Kalte Krieg des Kreml
Wie
das Putin-System Russland und den Westen bedroht
Erscheinungsjahr: 2008
Spannend wie ein Polit-Thriller In
keinem anderen Buch zuvor wurde so klar und deutlich beschrieben,
wie die zunehmend autoritäre und aggressive Haltung des Kreml das
internationale Kräftegleichgewicht verändert. Bislang unveröffentlichte
Insider-Informationen lassen die grösste virtuelle Demokratie der
Welt in einem ganz neuen Licht erscheinen. Die große
"Wende" von 1989 und die Auflösung des Sowjet-Imperiums
erschienen vielen Deutschen als das große Happy End der
politischen Weltgeschichte. Aber nur in Filmen wird nach dem Happy
End ausgeblendet, in Wirklichkeit folgt oft Ernüchterung. Die
Morde an Anna Politkowskaja und Alexander Litwinenko haben
deutlich gemacht, dass die russische Politik wieder zu einer
Bedrohung geworden ist: für die Menschen im eigenen Land wie auch
für das Ausland. 20 Jahre nach der Wende-Ikone Michail
Gorbatschow ist in vielen Bereichen ein Rückfall in Denk- und
Verhaltensmuster aus der Sowjet-Ära festzustellen. Der Westen,
allen voran Putin-Freund und Gasprom-Aufsichtsratsvorsitzender
Gerhard Schröder, hat diese Entwicklung ausgeblendet - motiviert
von Wunschdenken und opportunistischer "Realpolitik". Präsident
Putins neuerliches Säbelrasseln gegenüber den ehemaligen
Sowjet-Satelliten, -Republiken und den USA kann nicht verdecken,
dass der neue Kalte Krieg mit ganz anderen Waffen ausgefochten
wird: Sie heißen Geld, Rohstoffe und Propaganda. Das Buch des
Osteuropa-Experten Edward Lucas ist gespickt mit
Insider-Informationen, die bisher kaum an die Öffentlichkeit
drangen. Osteuropa-Experte Lucas wirft einen kritischen Blick
hinter die Kulissen der russischen Politik
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Erschienen
bei
Riemann
Rezension
(osteuropa.ch)
perlentaucher
Russland-Analysen
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Boris
Reitschuster
Der
neue Herr im Kreml ? Dmitrij Medwedew
Erscheinungsjahr: 2008
In der aktuellen politischen
Biographie schildert Reitschuster den Werdegang und die Netzwerke
des neuen russischen Präsidenten und zeigt auf, mit welchem
politischen Kurs der Westen in den nächsten Jahren rechnen muss.
Dmitrij Medwedew ist der neue russische Präsident - aber ist er
auch der neue Herr im Kreml?Boris Reitschuster bietet erhellende
Einblicke in den Moskauer Machtapparat. Der Russland-Kenner
beschreibt, wie Putin die Nachfolgeregelung mit seinem Machterhalt
verknüpfte und warum ausgerechnet Dmitrij Medwedew das Rennen
machte. In seiner aktuellen politischen Biographie schildert
Reitschuster den Werdegang, die Netzwerke und das politische
Programm Medwedews und zeigt auf, mit welcher Entwicklung der
Westen in den nächsten Jahren rechnen muss.
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Erschienen
bei
Econ
Rezension
(osteuropa.ch)
Rezensionen
(perlentaucher)
http://www.reitschuster.de
Russland-Analysen
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Raphael
Utz
Russlands
unbrauchbare Vergangenheit
Nationalismus
und Aussenpolitik im Zarenreich
Erscheinungsjahr: 2008
Einen weiten Bogen von Peter dem
Großen bis zum Ersten Weltkrieg spannend, wird der Zusammenhang
von Außenpolitik und Nationalismus im zarischen Russland
untersucht. Neue Quellen aus dem Archiv des russischen Außenministeriums
und ein frischer Blick auf Ideen- und Diplomatiegeschichte ermöglichen
die kritische Auseinandersetzung mit den Traditionen und Mustern
russischer Außenpolitik und Identität vor der Revolution. Neu
ist insbesondere die stärkere Ausleuchtung der Frühphase des
russischen Nationalismus im 18. Jahrhundert. So gelang es vor
allem Katharina II., das konzeptionelle Gerüst des russischen
Nationalismus zu errichten und aus dem Partizipationsversprechen
der modernen Nationsvorstellung eine anti-moderne und
monarchiezentrierte Legitimation der Autokratie zu machen. Ihre
'brauchbare Vergangenheit' Russlands etablierte auch den Gedanken
einer 'historischen Mission' - die Befreiung Konstantinopels und
der Balkanchristen von den Türken. Im Verlauf des 19.
Jahrhunderts wurde allerdings immer deutlicher, dass diese Verknüpfung
des russischen Nationalismus mit der Autokratie und einer außenpolitischen
Zielvorstellung dem inneren Modernisierungsdruck und den europäischen
Großmächtekonflikten nicht gewachsen war. Dieser russische
Sonderweg erwies sich als eine 'unbrauchbare Vergangenheit' und führte
mit zur Revolution von 1917.
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Erschienen
bei
Harrassowitz
Inhaltsverzeichnis
/ Einleitung
Rezension
(osteuropa.ch)
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Heiko
Haumann
Die
Russische Revolution 1917
Erscheinungsjahr: 2007
Die Russische Revolution hat die
Welt verändert. Das Studienbuch wählt einen neuen Blick auf die
Ereignisse. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre
Lebenswelten. Aus der Sicht von Akteuren, ihren Wahrnehmungen,
Erfahrungen und Verhaltensweisen in den beiden Metropolen
Petrograd und Moskau, in kleineren Städten und in Dörfern, im
Zentrum und an der Peripherie des Reiches verfolgen die Autorinnen
und Autoren den revolutionären Prozess: die Voraussetzungen der
Revolution, den Verlauf des Jahres 1917, die Hoffnungen und Enttäuschungen,
die mit der Revolution verbunden waren, das Leid, das sie über
viele Menschen brachte, ihre Resonanz in der Welt ebenso wie die
Ziele der Revolutionäre und die langfristigen Utopien, schließlich
das Schicksal der Revolution in den folgenden Jahrzehnten. Gefragt
wird auch danach, was von der Russischen Revolution bleibt, wie
sie erinnert wird.
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Erschienen
bei
UTB
Rezension
(NZZ)
Andere
Rezensionen
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Tatjana
Kuschtewskaja
Küssen auf russisch
Ein Alphabet
Aus dem Russischen von Ilse Tschörtner
Erscheinungsjahr: 2008
Wie küßt man in Rußland? Eines
steht fest: Dort küßt man viel, und man küßt leidenschaftlich.
Tatjana Kuschtewskaja hat ein kurzweiliges Buch über die Vielfalt
des russischen Kusses verfaßt. In der Form eines »Kuß-Alphabets«
breitet sie eine Fülle von Küssen vor dem Leser aus. Den roten
Faden bilden die fiktiven Küsse der großen russischen
Schriftsteller, nicht zu vergessen die der Dichterinnen. Aber das
Buch bietet mehr als eine Sammlung literarischer Küsse; es ist
eine kleine Kulturgeschichte der russischen Kußbräuche. Will man
eine eidesstattliche Versicherung ablegen, so küßt man das
Kreuz.
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Erschienen
bei
Grupello
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Tatjana
Kuschtewskaja
»Hier liegt Freund Puschkin ...«
Spaziergänge auf russischen Friedhöfen
Aus dem Russischen von Ilse
Tschörtner
Erscheinungsjahr: 2008
Tatjana Kuschtewskaja unternimmt
nach ihren kulinarischen Streifzügen durch die russische
Literatur ausgedehnte Spaziergänge über die Friedhöfe Rußlands,
und wieder weiß sie eine Fülle von Geschichten um berühmte
Verstorbene zu erzählen. – So stellt man bei der Öffnung von
Gogols Sarg fest, daß dessen Schädel verschwunden ist; und
kurioserweise ziert sein Grabstein aus schwarzem Granit ab 1940
die letzte Ruhestätte Bulgakows. Und wann hat man schon von dem
heldenhaften Bolschewikenführer Artjom gehört, der 1924 bei
einem Eisenbahnunglück starb und an der Kremlmauer begraben
liegt? Staunend liest man die Geschichte der glühenden
Jessenin-Verehrerin Galina B., die am Grab des Dichters Selbstmord
begeht: Auf ihrem Grabstein steht »Die treue Galja« ...
Und ganz nebenbei erfährt man Faszinierendes und Lehrreiches über
verschiedene Formen von Grabkreuzen, Besonderheiten russischer
Beerdigungsbräuche und Trauerrituale oder über die Spezies der
Friedhofsbettler.
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Erschienen
bei
Grupello
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Peter
Scholl-Latour
Russland
im Zangengriff
Putins
Imperium zwischen Nato, China und Islam
Erscheinungsjahr: 2006
Seit der Implosion der Supermacht
Sowjetunion haben sich die Gewichte der Welt nachhaltig
verschoben. Zwar hat das russische Imperium unter Putin zu innerer
Stabilität zurückgefunden, doch an seinen Außengrenzen brodelt
es. Im Westen üben NATO und EU durch ihre forcierte
Osterweiterung beträchtlichen Druck aus, im Süden beschwört die
radikale Re-Islamisierung neue Gefahren herauf, und im Osten sind
die dünn besiedelten Weiten Sibiriens dem Bevölkerungsdruck und
Wirtschaftsboom Chinas ausgesetzt. Peter Scholl-Latour hat die
russischen Grenzgebiete von Minsk bis Wladiwostok bereist. In
gewohnt souveräner Manier schildert er seine Eindrücke und macht
deutlich, wie sehr die Vorgänge in diesen Konfliktregionen uns
unmittelbar betreffen.
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Erschienen
bei
Propyläen
Rezension
(osteuropa.ch)
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Ryklin,
Michail
Mit dem Recht des Stärkeren
Erscheinungsjahr: 2006
Im Januar 2003 wurde im Moskauer
Sacharow- Zentrum die Kunstausstellung »Achtung, Religion!« verwüstet.
Doch nicht die Täter sahen sich öffentlicher Ächtung und
juristischer Verfolgung ausgesetzt, sondern die Ausstellungsmacher
und Künstler. In einem aufsehenerregenden Prozeß wurden sie der
»Beleidigung der religiösen Gefühle des russischen Volkes«
angeklagt und mit Lagerhaft bedroht. Michail Ryklin, der das
groteske Verfahren im Gerichtssaal verfolgt hat, beschreibt nicht
nur die an Sowjetzeiten erinnernde Ächtung der zeitgenössischen
Kunst, die antisemitischen Pöbeleien, die erstarkende Allianz von
russisch-orthodoxer Kirche und Geheimdienst. In seiner
intellektuellen Umgebung beobachtet er das Schwinden von
Zivilcourage, zunehmende Angst, zynische Passivität. Ob der Staat
gegen Künstler,Wissenschaftler, Umweltschützer oder wie im Fall
Chodorkowskij gegen Oligarchen vorgeht – Ryklin analysiert die
Gefahr eines neuen Faschismus russischer Spielart.
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Erschienen
bei
Suhrkamp
Ryklin
über das System Putin
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Boris
Reitschuster
Putins
Demokratur. Wie der Kreml den Westen das Fürchten lehrt
Erscheinungsjahr: 2006
Zwanzig Jahre nach der Perestroika
ist die Demokratie in Russland gescheitert. Wie zu Sowjetzeiten
setzt Wladimir Putin auf die »Vertikale der Macht «. Das heißt:
auf einen allmächtigen Staatsapparat, nationalistische Parolen,
die Manipulation von Medien und auf den Geheimdienst. Die im
Kreml herrschende Denkweise à la KGB, kaum verhüllte Großmachtambitionen
und die Abhängigkeit des Westens vom russischen Gas und Öl
machen die Atommacht immer mehr zum außen- und
energiepolitischen Unsicherheitsfaktor. Boris Reitschuster lüftet
den Propaganda-Vorhang des Kreml und beschreibt die Politik der
neuen Herrscher, die Lebenswirklichkeit im heutigen Rußland und
dessen Rolle gegenüber der europäischen Staatengemeinschaft.
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Erschienen
bei
Econ
Rezension
(osteuropa.ch)
Bücher
über Putins Russland
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Elena
Tregubova
Die
Mutanten des Kreml. Mein Leben in Putins Reich
Erscheinungsjahr: 2006
Als die 25-jährige
Journalistin Elena Tregubova 1998 von Vladimir Putin zu einem
romantischen Sushi-Essen eingeladen wurde, war dieser noch Chef
der KGB-Nachfolgeorganisation FSB und Jelzin führte väterlich
das Regiment über den Kreml. Hier beginnt die wahre Geschichte
der Mutanten des Kreml, in der die Autorin präzise und klug die
Psychologie der Macht und Machtergreifung Putins analysiert.
Packend und eingängig deckt sie den Zusammenhang zwischen Kreml
und Oligarchentum im heutigen Rußland auf. Sie beschreibt ihr
Leben als Journalistin und ihren Kampf für eine freie, unabhängige
Presse. Im zweiten Teil des Buches berichtet die Autorin von den
dramatischen Ereignissen nach dem Erscheinen ihres Buches in Rußland,
von großem Erfolg und schließlich von der systematischen
Demontage ihrer Person in der Öffentlichkeit.
Die Mutanten des Kreml ist eine
schonungslose und sehr aktuelle Betrachtung des russischen
Machtsystems und der kruden Psychologie des »Zaren« Putin. Die
Autorin erzählt mit Witz, Selbstironie und der Spannung eines
Politthrillers von einem Land, das noch fremder ist, als wir
denken – ein glühendes Pamphlet für die Pressefreiheit und
die atemberaubende Geschichte einer mutigen Journalistin.
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Erschienen
bei
Tropen
Eine
Seite dazu
Байки
кремлевского
диггера
Байки
кремлевского
диггера (Volltext)
Байки
кремлевского
диггера (Volltext)
Die
Mutanten des Kreml
Verlagsinfo
ORF-Beitrag
BR-online
Welt-Artikel
Rezensionen
russ.
Kommentar I
russ.
Kommentar II
Interview
I
Interview
II
Foto
Bombe
gegen Tregubova
ozon.ru
compromat.ru
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Gerhard
Mangott/Dmitrij Trenin/Martin Senn/Heinz Timmermann
Russlands Rückkehr
Aussenpolitik unter Vladimir Putin
Erscheinungsjahr: 2005
Vladimir Putin hat die Außenpolitik
Russlands einer grundlegenden Überprüfung und Neuorientierung
unterzogen. Der Kerngedanke der außenpolitischen Debatte
Russlands der vergangenen 5 Jahre kann als »realistischer
Modernismus« bezeichnet werden: Die russische Außenpolitik muss
sich demnach an den realen Möglichkeiten und Fähigkeiten des
Landes orientieren und rhetorischen Radikalismus unterlassen.
Wichtiger noch, russische Aktionen und Initiativen in der
internationalen Arena müssen dem übergeordneten Ziel
entsprechen, die inneren Reformen und Modernisierungsprozesse –
allen voran im wirtschaftlich-technologischen Sektor – zu
unterstützen, ausländische Märkte für russische Produkte zu öffnen
und Russland als Investitionsstandort zu vermarkten. Die liberalen
makroökonomischen Reformen der russischen Regierung als auch die
kooperative Außenpolitik mit den Staaten der OECD sind zwei
Instrumente zur Erlangung eines Zieles – der Modernisierung der
sozialökonomischen Strukturen Russlands als zentrale
Voraussetzung für eine Stärkung des internationalen Status.
Wirtschaftliches Wachstum und politische Stabilität gelten dafür
als unabdingbar. Dieser pragmatische russische Nationalismus ist
das Kernelement der russischen Außenpolitik unter Putin. Das Buch
untersucht Fähigkeiten und Instrumente russischer Außen- und
Sicherheitspolitik sowie die Grundmuster der Beziehungen zur EU,
zu den USA, zur VR China und zu anderen Staaten im
post-sowjetischen Raum.
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Erschienen
bei
Nomos
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Dmitri
Trenin
Russland - Die
gestrandete Weltmacht.
Neue Strategien und die Wende zum Westen
Erscheinungsjahr: 2005
Russland befindet sich in einem
fundamentalen Transformationsprozess. Seit dem Untergang der
Weltmacht UdSSR hat das russische Volk gleich zwei Revolutionen
erlebt: eine wirtschaftliche und eine gesellschaftliche. Beide
sind noch unvollendet und werden Aufgabe weiterer Generationen
sein. Längst ist der Riese Russland nicht mehr in der Lage, ein
eigenständiges weltpolitisches Gewicht zu bilden. Zu stark sind
die bedrängenden Kräfte an seinen Grenzen: der Westen mit der EU
und der einzig verbleibenden Weltmacht USA, der zunehmend
radikaler werdenden islamisch orientierte Süden, der
wirtschaftlich immer stärker werdenden Osten mit China und Japan.
Für Russland gilt es jetzt, seine zukünftige politische Position
zu bestimmen.
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Erschienen
bei
Murmann
Rezension
(osteuropa.ch)
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Leonid
Luks
Der
russische 'Sonderweg'? Soviet and Post-Soviet Politics and
Society.
Band
16
Aufsätze zur neuesten Geschichte
Russlands im europäischen Kontext
Erscheinungsjahr: 2005
Gehört Russland zu Europa oder
unterscheidet sich sein Entwicklungsweg grundlegend von
demjenigen des westlichen Teils des Kontinents? Welche
langfristigen Ursachen führten zum Zusammenbruch der
Zarenmonarchie und des sowjetischen Reiches? Wie unterscheidet
sich das bolschewistische Regime von den anderen totalitären
Diktaturen, die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa entstanden?
Diese Fragen stehen im Vordergrund des vorliegenden Bandes.
Abgesehen davon befasst er sich auch mit dem komplizierten
russisch-polnischen Verhältnis nach 1945 und seiner
Vorgeschichte im 19. Jahrhundert - mit der"ungleichen
Rivalität"zwischen den beiden slawischen Nachbarn. Der
Band reflektiert drei Jahrzehnte der Forschungen von Leonid Luks
zur russischen und polnischen Geschichte. Die Aufsätze
verteilen sich auf die folgenden Abschnitte: I. Russland und der
Westen - der europäische Janus II. Utopie und Terror: Zur
Dynamik der russischen Revolution III. Zwei Wege in die europäische
Katastrophe: Totalitäre Bewegungen und Regime linker und
rechter Prägung im Vergleich IV. Russland und die polnische
Frage: Zur"Quadratur des Kreises"an der Weichsel V.
Die Dämmerung und die Auflösung des Sowjetreiches: Zur Dynamik
der Perestrojka.
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Erschienen
bei
Ibidem
Rezension
(osteuropa.ch)
bol
ibidem-Buchreihe
Rezension
Sehepunkte
Rezension
"Juden in der Sowjetunion"
Rezension
Geschichte der Sowjetunion
Rezension
Geschichte der Sowjetunion (russ.)
Aleksandr
Dugin
Slezkine
Webseite
L. Luks
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Anna
Politkovskaja
Putins Russland
Erscheinungsjahr: 2005
Aus dem Russischen von
Hannelore Umbreit und Ulrike Zemme. Die russische Bevölkerung
folgt mehrheitlich der präsidialen Propaganda, die westlichen
Staatsmänner praktizieren Männerfreundschaft. Alle Kritik an
Putins Kurs, vor allem gegenüber der tschetschenischen Bevölkerung,
die mittlerweile um ein Viertel dezimiert ist, verhallt ungehört.
Anna Politkovskaja, Russlands bekannteste Journalistin, die bei
der versuchten Berichterstattung über die Geiselnahme im
kaukasischen Beslan zum Ziel eines Anschlags wurde, erhebt ihre
kritische Stimme: eindringlich und warnend. Sie beschreibt den mächtigen
Apparat des Geheimdienstes, dem Putin entstammt; die unerträglich
brutalen und korrupten Verhältnisse in der Armee und in einer käuflichen
Justiz; die Oligarchen-Mafia in der Industrie; das bestechliche
Geflecht aus Nomenklatura und Zentralverwaltung; die zunehmende
Rechtlosigkeit von ganzen Bevölkerungsgruppen und den neuen
russischen Rassismus. In Russland ist Stabilität eingekehrt, in
beängstigender Form, mit einem zynischen Vladimir Putin, der über
Leichen geht, an der Staatsspitze. Schärfer kann die Diagnose
nicht ausfallen, die Anna Politkovskaja in ihrer Reportage
"In Putins Russland" stellt.
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Erschienen
bei
Du
Mont
Rezensionen
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Russland
auf dem Weg zum Rechtsstaat?
Antworten aus der Zivilgesellschaft
Erscheinungsjahr: 2005
Das erste "Who is Who"
der russischen Menschenrechtsbewegung. In diesem Buch werden 35
nichtstaatliche Organisationen aus Moskau und anderen Regionen
der Russischen Föderation vorgestellt. Zehn namhafte russische
Autoren und Autorinnen analysieren zudem die aktuelle Situation
der Menschenrechte. Dabei werden Missstände in der Armee
genauso angesprochen wie ethnische Diskriminierung oder die
Rolle der Medien.
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Erschienen
bei
Dt.
Institut für Menschenrechte |
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Eugen
Helimski, Ulrike Kahrs und Monika Schätschel (Hrsg.)
Mari und
Mordwinen im heutigen Russland
Sprache, Kultur, Identität
Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica Band 66
Erscheinungsjahr: 2005
Im immer noch polyethnischen und mehrsprachigen Russland stellen
die Siedlungsgebiete der beiden finnisch-ugrischen Völker Mari
(Tscheremissen) und Mordwinen, die häufig zusammen als
Wolgafinnen bezeichnet werden, keine ferne Peripherie dar: Ihre
Titularrepubliken befinden sich genau im geographischen Zentrum
des europäischen Teils der Russischen Föderation, und sie
unterscheiden sich - was die Natur oder die wirtschaftliche
Situation betrifft - kaum von den Nachbargebieten mit fast
ausschließlich russischer Bevölkerung.
Ist durch diese Lage die Nivellierung der sprachlichen und
kulturellen Unterschiede unvermeidlich prädestiniert, oder ist
die ethnische Tradition stark genug, um dem Druck der
Russifizierung und der Globalisierung auch langfristig zu
widerstehen?
Die Herausgeber und die Autoren des Bandes (von denen die Hälfte
aus den Republiken Marij El und Mordwinien stammt) sind sich
darin einig, dass der Wert der ethnischen Sprach- und
Kulturtradition unbedingt anerkannt werden muss, und dass die
Wolgafinnen sich gegenwärtig in einer neuen und entscheidenden
Phase ihrer Identitätsbildung befinden. Die Beiträge zeigen
die widersprüchliche Dynamik der Verluste und der
Revitalisierungsprozesse, des Schutzes der alten Heiligtümer
und der Suche nach neuen Formen auf.
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Erschienen
bei
Harrassowitz
Rezension
(osteuropa.ch)
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Ulrich
Schmid (Hrsg.)
Russische
Medientheorien
Erscheinungsjahr: 2005
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat sich die
medienwissenschaftliche Theoriebildung in Russland sehr schnell
entwickelt. Vor allem der Zusammenhang zwischen Medien und
politischer Macht, aber auch soziologische oder
kunstwissenschaftliche Aspekte der medialen Repräsentation von
Wirklichkeit wurden eingehend untersucht. Dabei haben russische
Intellektuelle interessante Denkmodelle entworfen, die jedoch im
westlichen Kulturraum weitgehend unbekannt geblieben sind. Im
Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Probleme wie die Erweiterung
des Textbegriffs auf nicht schriftgebundene Repräsentationssysteme,
die Übersetzbarkeit von Inhalten zwischen verschiedenen Medien,
die Mediatisierung der Politik und ihre Technologien, die
Informationsexplosion und damit verbundene Konsequenzen für das
kulturelle Gedächtnis. Der vorliegende Band bietet eine
wissenschaftshistorische Einleitung in die Entwicklung
russischer Medienkonzepte, dokumentiert die wichtigsten
Grundlagen und stellt zehn aktuelle Essays von massgeblichen
russischen Medientheoretikern vor. Texte von Ulrich Schmid
(Einleitung) - Nikolai Tschernyschewski, Lew Tolstoi, Pawel
Florenski, Josif Stalin, Michail Bachtin, Juri Lotman, Iwan
Sassurski, Georgi Potschepzow, Michail Jampolski, Michail
Epstein, Alexander Woiskunski, Oleg Aronson, Michail Berg, Boris
Groys, Jelena Petrowskaja, Wjatscheslaw Kurizyn.
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Erschienen
bei
Haupt |
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Andreas
Kappeler (Hg.)
Die Geschichte
Russlands im 16. und 17. Jahrhundert aus der Perspektive seiner
Regionen
Erscheinungsjahr:
2004
Die Geschichte
Russlands ist seit jeher vorwiegend aus der Perspektive seiner
Hauptstädte betrachtet worden. Erst seit dem Ende der Sowjetunion
hat sich die internationale Forschung vermehrt der
Regionalgeschichte Russlands im 16. und 17. Jahrhundert zugewandt.
Der Sammelband zieht eine erste Zwischenbilanz dieser neuen Zugänge
mit 25 Beiträgen russischer, amerikanischer, französischer und
deutschsprachiger Historiker, wobei Russland nicht nur durch
Historiker aus Moskau und Petersburg, sondern auch durch
Spezialisten aus regionalen Forschungsstätten vertreten ist. Die
Beiträge behandeln die Regionen des russischen Nordens und
Westens, die multikonfessionelle Wolgaregion und die
Kosakengebiete im Süden und Osten des Landes. Die wichtigsten
Themen betreffen Historiographie, Verwaltung, orthodoxe Kirche, Klöster
und Frömmigkeit, Adel, Städter und Bauern sowie die Frage eines
regionalen Bewusstseins im Russland der Frühen Neuzeit. Der Band
erbringt den Nachweis, dass die herrschende Erzählung von
Zentralisierung, Autokratie, Allmacht der Zaren und Ohnmacht der
Provinzen partiell revidiert werden muss.
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Erschienen
bei
Harrassowitz |
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Denz,
Walter / Eckstein, Karl / Schmieder, Frank
Business
mit Russland 2.A.
Erscheinungsjahr:
2004
Vom
russischen Markt hört der Westen meist nur Negatives - und doch
sehen viele westliche Firmen auch das Potential des Zielmarktes
Russland.
Dieser Ratgeber zeigt, dass der russische Markt besser ist als
sein Ruf, und vermittelt das nötige Wissen, damit das zukünftige
Business mit Russland zum Erfolg werden kann.
Welche Rolle spielt die Bürokratie und wie soll man sich
gegenüber korrupten Beamten verhalten? Welche Grundregeln gelten
im Umgang mit Geschäftspartnern, bei der Suche nach Angestellten?
Wie werden Konflikte ausgetragen, welche Verhandlungsstrategien
führen zum Erfolg? Welche geschäftlichen Operationsformen sind
angebracht?
Die Autoren, alle seit vielen Jahren in Russland lebende westliche
-Geschäftsleute, informieren sachlich und kenntnisreich über die
ersten Schritte für den Einstieg bis zum Aufbau einer
Tochterfirma in Russland. Wichtige Hintergrundinformationen über
Geschichte, Land und Leute, Reisetipps und ein Adressenteil runden
das Buch ab und machen es zur spannenden Lektüre für an Russland
Interessierte.
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Erschienen bei
Haupt
Rezensionen
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Boris
Reitschuster
Wladimir Putin
Wohin steuert er Russland?
Erscheinungsjahr:
2004
Wer ist
Wladimir Putin? Auch nach vier Jahren an der Macht bleibt der
russische Präsident eine rätselhafte Figur. Er regiert sein Land
in Zarenmanier, lässt in Tschetschenien einen grausamen Krieg führen
und unterdrückt jeden Widerspruch. Und doch ist seine Popularität
in Russland ungebrochen. Auch im Westen wird er als verlässlicher
Partner und Garant der Stabilität geschätzt. Es gibt kaum
Zweifel, dass Putin über das Jahr 2004 hinaus Präsident bleiben
wird. Doch wohin steuert er Russland?
Der Russlandkenner Boris Reitschuster beschreibt Putins Weg an die
Macht, die drückende Erblast der Jelzin-Jahre und die dürftige
Bilanz der ersten Amtszeit. Der Autor ergründet die schillernde
Persönlichkeit eines Mannes, der als starker Führer auftritt,
bei nüchterner Betrachtung jedoch auch ein Zauderer ist.
Reitschuster zeigt, wie das System Putin funktioniert - ein gefährliches
Spiel mit rivalisierenden Kräften: den Oligarchen, die Putin in
den Kreml brachten, und dem Geheimdienst, der ihn stützt. Der
Ausgang dieses Kräftemessens wird darüber entscheiden, ob die
Demokratie in Russland eine Chance hat.
Reitschuster hat den Aufstieg und die Präsidentschaft Putins seit
Jahren aus unmittelbarer Nähe erlebt und zeichnet ein
beeindruckendes Porträt dieses Mannes, der Russland aus dem Chaos
führen will und damit die Zukunft Europas entscheidend
beeinflussen wird. Für dieses Buch stützt er sich neben persönlichen
Gesprächen mit Wladimir Putin und den Protagonisten der Moskauer
Szene auch auf unveröffentlichte Quellen und Aussagen von
Vertrauen des Präsidenten.
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Erschienen bei
Rowohlt
Rezension
(osteuropa.ch)
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Ognian
N. Hishow
Von der Sowjet- in die Weltwirtschaft
Rußlands Transformationsprozeß und seine Perspektiven
Erscheinungsjahr:
2004
Die Russische Föderation hat für
die Systemtransformation ihrer Wirtschaft länger gebraucht als
die früheren Comecon-Partner. Der vorliegende Band hinterfragt,
warum eine nominal bestens ausgestattete Ökonomie erst langsam
aus der Krise kam und warum das ressourcenreiche Rußland der
Marktwirtschaft skeptisch begegnete und weiterhin begegnet.
Untersucht werden die Moskauer Budget-, Geld- und
Wechselkurspolitik seit 1992. Die Hilfe des Westens, hier
insbesondere des IWF, wird vom Autor positiv bewertet. Der unzulängliche
Zustand des Bankensystems wird hingegen als eine
Restrukturierungs- und Wachstumsbremse angesehen. Der Autor geht
davon aus, daß der große Ressourcenreichtum des Landes bald zu
einer Wachstumsbremse wird. Die Untersuchung wendet sich an Rußland-
und Transformationsexperten, Transformationstheoretiker,
Volkswirte, Finanzökonomen, Bank-Analysten, Rußland- und
GUS-Interessierte. Der Autor ist Wirtschaftsexperte für die
postkommunistischen Emerging markets und hat viele Jahre die
russische Wirtschaftstransformation analytisch begleitet.
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Erschienen
bei
Nomos
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Viktor
Jerofejew
Der gute Stalin
Roman
Erscheinungsjahr:
2004
Der russische
Schriftsteller Viktor Jerofejew wuchs im Herzen der politischen
Macht auf, sein Vater gehörte zum Stalinschen Hofstaat, er war
Berater und Dolmetscher, später Botschafter im westlichen
Ausland. Die Welt der geknechteten Herren, gesättigt und
privilegiert, wird mit melancholischem Spott porträtiert.
Zugleich wird der Blick des Kindes gewahrt, das nicht anders kann,
als seinen Vater zu lieben, und mit ihm die Umgebung, in der es
heranwächst. Kindliche Sicht und historisches Wissen sind die
Pole der Wahrnehmung, zwischen denen dieser Text oszilliert und
aus denen er seine Spannung bezieht. Letztlich aber ist dieser
eindrucksvolle Roman die Geschichte der Geburt eines
Schriftstellers und Dissidenten, die Geschichte des Triumphs der künstlerischen,
der schöpferischen Freiheit - dank de politischen Mordes an
seinem Vater wurde der Autor paradoxerweise ein freier Mensch. Die
Tatsache, dass ihm eben jener "Ermordete" zur Seite
steht, als die politische Verfolgung einsetzt, zeugt wiederum von
der menschlichen Grösse der Protagonisten dieses literarischen
Zeitzeugnisses.
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Erschienen im
Berlin
Verlag
TB-Ausgabe
http://www.dradio.de/dlf/sendungen
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Roland
Haug
Putins Welt
Russland auf dem Weg nach
Westen
Erscheinungsjahr:
2003
Wer ist
Putin? Roland Haug, einer der besten Kenner Russlands, beschreibt
die Welt des russischen Präsidenten: die Auswirkungen seines
Denkens und Handelns auf Staat und Kirche, auf Wirtschaft und
Gesellschaft, auf den Alltag und das System. Und auch die
Schikanen und die Korruptionsanfälligkeit einer wuchernden Bürokratie,
die Missachtung der menschlichen Würde im Einzelnen und der
Menschenrechte im Allgemeinen werden ebensowenig verschwiegen wie
die Traditionen Russlands und seine geistige Kultur.
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Erschienen bei
Nomos
Rezension
(osteuropa.ch)
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Margareta
Mommsen
Wer
herrscht in Russland?
Der Kreml und die Schatten der
Macht
Erscheinungsjahr:
2003
Wie sieht Russlands
Zukunft aus? Kann sich das Land als Großmacht behaupten? Gelingt
der Weg zur Demokratie? Margareta Mommsen beschreibt anschaulich
das Streben Russlands nach weltpolitischer Geltung. Mit bisher
kaum bekannten, teilweise überraschenden Innenansichten stellt
sie dar, wie sich ''Zar Boris'', die Hofkabinette, Provinzfürsten
und die berühmt-berüchtigte ''Kreml-Familie'' die Macht teilen
und wie der von diesen ''Schatten der Macht'' zum Thron geleitete
Wladimir Putin das bröckelnde Reich nach eigenem Gutdünken
bestellt. Die zunehmende Zentralisierung und Militarisierung der
Macht in Russland lässt fragen, wie eine Demokratie ohne
Demokraten überhaupt verfasst sein kann.
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Erschienen bei
C.H. Beck
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Olaf
Hillenbrand, Iris Kempe (Hrsg.)
Der
schwerfällige Riese
Wie
Russland den Wandel gestalten soll
Erscheinungsjahr:
2003
Im
zweiten Jahrzehnt nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion
stagniert die russische Transformationspolitik. Zwar hat die
russische Politik auf dem Weg zu Demokratie und Marktwirtschaft
bereits eine beachtliche Strecke zurückgelegt, jedoch konnte sie
das Ziel noch nicht erreichen. Demokratische
Verfahren sind noch nicht nachhaltig etabliert. Der Umbau der Ökonomie
lahmt. DEr Aufbau einer vitalen Zivilgesellschaft steckt noch in
den Anfängen. Auch seine neue internationale Rolle hat Russland
noch nicht gefunden. Im vorliegenden Band beschreiben Experten aus
Wissenschaft und Praxis die zentralen Dreh- und Angelpunkte des
russischen Wandlungsprozesses und erarbeiten strategische Hinweise
für eine russische Transformationspolitik.
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Erschienen
bei
Bertelsmann
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Anna
Politkovskaja
Putins Russland
Erscheinungsjahr: 2003
Putins autoritäres Reich fürchtet
die Wahrheit, die Anna Politkovskajas Buch Tschetschenien –
Die Wahrheit über den Krieg enthüllt. Dieses Buch berichtet
vom Schicksal der Menschen in Tschetschenien, von den Opfern des
Krieges. Es ist ein einziges ›J’accuse‹. Anna
Politkovskaja klärt auf über das kaum beschreibbare Leid der
tschetschenischen Bevölkerung. Erst die Geiselnahme in einem
Moskauer Musical-Theater machte wieder aufs Neue die von der
Weltöffentlichkeit verdrängte tschetschenische Tragödie
sichtbar.
In drei Teilen beschreibt dieses Buch den Krieg: Anna
Politkovskaja berichtet von dem Leben der Tschetschenen im
Krieg, den Übergriffen auf die Zivilbevölkerung, von einem
Alltag, in dem Folter, Hinrichtungen, Plünderungen und Entführungen
an der Tagesordnung sind. Anna Politkovskaja analysiert, welche
Auswirkungen dieser Krieg auf das Leben in Russland selbst hat,
wie ein Rassismus gegen alles Nicht-Russische zunimmt. Und
schließlich beschreibt sie die Interessen der neuen ›Generalsoligarchen‹,
die an der Fortführung dieses Krieges, dem illegalen Handel mit
Erdöl und Waffen verdienen.
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Erschienen
bei
Du
Mont
Rezensionen
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Christoph
Schmidt
Russische Geschichte 1547-1917
Erscheinungsjahr:
2003
Christoph Schmidts
Beitrag zur Reihe Oldenbourg Grundriss der Geschichte gibt eine
kompakte Einführung in die Geschichte des Zarenreichs. Gut zu
lesen führt die Darstellung durch annähernd vier Jahrhunderte
russischer Geschichte. Im Mittelpunkt des Forschungsteils stehen
vier grundlegende Aspekte: Geographie, Ethnologie, Orthodoxie und
Autarkie. Die Bibliographie ist thematisch gegliedert und gibt
daher einen idealen Leitfaden durch die wichtigsten Quellen und
den aktuellen Stand der Forschung.
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Erschienen
bei
Oldenbourg
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Haumann,
Heiko
Geschichte
Russlands
Erscheinungsjahr:
2003
Das
Bild Russlands wird weithin von Klischees bestimmt. Heiko Haumann
unternimmt es, seine Fragestellungen nicht an Vorurteilen, sondern
an der Eigenart Russlands auszurichten. In seiner «Geschichte
Russlands» stehen die Menschen und ihre Lebenswelten im
Mittelpunkt. Von ihnen aus, ihrem Alltag, ihrem Denken, Fühlen
und Handeln, das exemplarisch vergegenwärtigt wird, entfaltet er
in kurzen Kapiteln die verschiedenen kulturellen Formen, sozialen
Gliederungen, wirtschaftlichen Bedingungen und Herrschaftsverhältnisse.
Die Darstellung vereint spannend geschriebene Erzählung mit
wissenschaftlicher Analyse.
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Erschienen
bei
Chronos
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Tatjana
Yoosefi; Alexander Thomas
Beruflich in Russland
Trainingsprogramm für Manager, Fach- und Führungskräfte
Erscheinungsjahr:
2003
Die Denkweisen und
Gefühlslagen russischer Geschäftspartner und Mitarbeiter vor dem
Hintergrund ihrer kulturellen Tradition und Identität zu
verstehen, ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche
Geschäftsbeziehungen. Das Trainingsprogramm dient der
individuellen Vorbereitung entsprechender Kontakte.
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Erschienen
bei
Vandenhoeck
& Ruprecht
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Sondernummer
"Osteuropa" (DGO) zu Russland
09-10/2003
Erscheinungsjahr:
2003
Dieses Heft ist
eine gymnastische Herausforderung. Der Akrobat auf dem Titelblatt
steht Kopf. Für ihn sieht die Welt gewiss ein bisschen anders aus
als für die zweite Figur auf demselben Podest. Wer mehr
Standfestigkeit beweist, ist ebenso eine offene Frage wie die, wer
dabei mehr sieht. Der andere Blick auf die Welt ist Programm,
schliesslich führt nur er zu ungewohnten Perspektiven, aus
Ansichten können Einsichten uns aus neuerlicher Reflexen kann
Erkenntnis werden. Vor allem bei einem Thema, in dem
"Russland" und "europa" in einem Atemzug
genannt weren und das nach zweihundertjähriger Debatte nur noch
Verteidigungsreflexe auslöst: Was soll man heute dazu noch sagen?
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Link zur
Redaktionswebsite
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Reinhard
Lauer
Geschichte
der russischen Literatur
Von 1700 bis zur Gegenwart
Erscheinungsjahr:
2003
Reinhard Lauers großangelegte
und umfassende russische Literaturgeschichte verbindet Genauigkeit
im Detail mit einem einzigartigen Überblick, kombiniert
Gattungsgeschichte und chronologische Entfaltung mit einem klaren
Akzent auf den wichtigsten Autorengestalten und ihren Werken. Vor
allem aber vertieft sich das Verständnis für die russische
Literaturentwicklung durch die von Reinhard Lauer souverän
gezogenen Vergleiche und Querverbindungen mit der westeuropäischen
Literatur. Das Buch enthält ausführliche Register und
Bibliographien und ist damit auch ein hervorragendes
Nachschlagewerk.
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Erschienen
bei
C.H. Beck
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Walther
K. Lang
Das
heilige Russland
Geschichte, Folklore, Religion in der russischen Malerei des späten
19. Jahrhunderts
Erscheinungsjahr:
2003
Obwohl
in Westeuropa noch weitgehend unbekanant, ist die russische
Malerei des 19. Jahrhunderts kaum weniger faszinierend als etwa
die Literatur Dostojewskis oder Tolstois.
Das Buch von Walther K. Lang erschließt der deutschsprachigen
Kunstforschung ein neues Gebiet. Gestützt auf umfangreiches
Quellenmaterial, das hier größtenteils erstmalig in deutscher
Sprache zitiert wird, untersucht der Autor gezielt
nationalspezifische Themenschwerpunkte in der russischen Malerei
und gibt dabei tiefe Einsichten in eine fremde Kultur.
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Erschienen
bei
Reimer
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Ulrich
Schmid
Russische
Religionsphilosophen des 20. Jahrhunderts
Erscheinungsjahr:
2003
Die originellen, oft kühnen und polemischen Entwürfe russischer
Denker blieben im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt.
Dabei können zahlreiche Erscheinungen der russischen Kultur - von
der gesellschaftskritisch engagierten Literatur über die
bolschewistische Ideologie bis hin zur heutigen Situation der
Intellektuellen - ohne die Tradition der russischen
Religionsphilosophie kaum verstanden werden. Die wichtigsten
Denker wurden während des 20. Jahrhunderts aus dem sowjetischen
Geistesleben verdrängt; erst seit dem Zusammenbruch der
Sowjetunion 1991, als die Begriffspyramiden der offiziellen
russischen Dienstphilosophie wie Kartenhäuser einstürzten,
stehen sie wieder in der öffentlichen Diskussion. Ulrich Schmid
stellt sie jeweils mit einer biographischen Skizze und einem repräsentativen
Textbeispiel vor und ordnet ihre Ansätze in einen grösseren
geistesgeschichtlichen Zusammenhang ein.
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Erschienen
bei
Herder
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Josef
Rattner, Gerhard Danzer
Der Humanismus und der soziale Gedanke im
russischen Schrifttum
des 19. Jahrhunderts
Erscheinungsjahr:
2003
Dieser Band enthält
kulturanalytische und literaturpsychologische Essays über
Alexander Puschkin, Nikolai Gogol, Wissarion Belinski, Alexander
Herzen, Michael Bakunin, Ian Gontscharow, Iwan Turgenjew, F.M.
Dostojewski, Leo Tolstoj, Peter Kropotkin, Anton Tschechow und
Maxim Gorki.
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Erschienen
bei Königshausen & Neumann
Rezension
(osteuropa.ch)
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Erich
Donnert
Die Freimaurerei in Russland
Erscheinungsjahr:
2003
Im
18. Jahrhundert breitete sich auch in Russland die Freimaurerei
sehr schnell aus. Sie stand von Anfang an in engem Konnex mit der
europäischen Aufklärung, konnte ihre Wirksamkeit im Vergleich zu
anderen Ländern nur über einen kurzen Zeitraum entfalten.
"Die Freimaurerei in Russland" gibt einen fundierten Überblick
über die Entwicklung der russischen Freimaurerei und porträtiert
ihre bedeutendsten Vertreter. Erich Donnert ist es mit diesem Buch
gelungen, eine große Lücke in der Freimaurerforschung auf
eindrucksvolle Weise zu schliessen.
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Erschienen
im
StudienVerlag
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Jutta
Scherrer
Kulturologie
Russland auf der Such nach einer zivilisatorischen Identität
Erscheinungsjahr:
2003
Das ideologische
Vakuum, das nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums entstand,
wird im heutigen Russland von der Kulturologie (kul'turologija)
gefüllt. Sie reflektiert die Suche nach neuen Wertvorstellungen
und einer neuen Identität des postsowjetischen Russland und
vertritt den Anspruch einer ganzheitlichen Methode, die an die
Stelle des vormals vom Marxismus-Leninismus angebotenen Erklärungsschemas
tritt.
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Erschienen
bei
Wallstein
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Andreas
Horvath (Photos), Monika Muskala (Text)
JAKUTIJA
- Jakutien, Sibirien von Sibirien
Erscheinungsjahr:
2003
Sieben
Zeitzonen von Moskau entfernt, im Nordosten Sibiriens, liegt
Jakutien, ein Land so gross wie Westeuropa. Vielen ist es bis
heute verborgen geblieben, aber die Menschen, die es kennen und
darin leben, nennen es in einer Mischung aus Stolz und Ehrfurcht
"Sibirien von Sibirien". Dieses
Buch ist die Chronik einer Welt, über die ein schrecklicher
Hurricane hinweggefegt ist - alles vernichtend. Landschaft, Häuser,
Menschen. Ein hervorragendes Album, ein bewegendes Werk, das von
Talent und künstlerischem Feingefühl zeugt.
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Erschienen
bei
Benteli
Rezension
(osteuropa.ch)
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Petra
Becker
Verlagspolitik und Buchmarkt in Russland (1985 bis 2002)
Erscheinungsjahr: 2003
Petra Becker begibt sich auf ein von
der slavistischen Kulturwissenschaft nahezu unerforschtes Gebiet
und legt mit ihrer Studie erstmals eine umfangreiche Analyse über
den durch die Politik der Perestrojka ausgelösten
tiefgreifenden Wandlungsprozess des russischen Buchverlagswesens
vor. Im Wechselspiel von Überblicksdarstellungen und
Einzelanalysen wird dieser Prozess in seiner Vielschichtigkeit
aus verschiedenen Perspektiven im Kontext der historischen,
gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung
des Landes untersucht. Dabei wird konkret auch auf die Lage und
programmatische Ausrichtung einzelner Verlage eingegangen und
allgemein ein Überblick über das vielfältige Sortiment
literarischer Genres und Stile des russischen Buchmarktes
gegeben. Angesichts der gegenwärtigen Entwicklung der
elektronischen Medien wird darüber hinaus die Frage nach den
neuen Technologien wie Internet, eBook oder Printing on Demand
sowie allgemein die Frage nach der Funktion von Literatur und
Buchkultur im Zeitalter der Neuen Medien berührt.
In einem vorangestellten historischen Rückblick auf die
zwanziger Jahre werden zudem die wichtigsten
Institutionalisierungsprozesse des sowjetischen Verlagswesens
und seine Verstaatlichung nachgezeichnet, um so die komplexe
Problematik seiner Wiedergeburt Mitte der achtziger Jahre
erfassen zu können.
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Link
zur Seite bei Harrassowitz
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Tatjana
Yoosefi, Alexander Thomas
Beruflich
in Russland
Handlungskompetenz im Ausland
Trainingsprogramm
für Manager, Fach- und FührungskräfteErscheinungsjahr:
2003
Russland war und ist ein Bindeglied
zwischen Europa und Asien. Die wirtschaftlichen Beziehungen
zwischen Deutschland und der Russischen Föderation sind für
beide Seiten von besonderer Bedeutung. Doch: Wie europäisch sind
Russen tatsächlich? Das Trainingsprogramm zur individuellen
Vorbereitung auf berufliche Kontakte in Russland soll helfen, sich
in die Lage des russischen Mitarbeiters oder Geschäftspartners zu
versetzen, um kulturell bedingten Problemsituationen besser
begegnen zu können. Die im Training dargestellten typischen
Situationen basieren auf Interviews mit in Russland arbeitenden
Deutschen. Es werden zu den Beispielen Erklärungen und Lösungsempfehlungen
gegeben sowie der kulturhistorische Zusammenhang beleuchtet.
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Erschienen bei
Vandenhoeck
& Ruprecht
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Norbert
Franz (Hg.)
Lexikon
der russischen Kultur
Erscheinungsjahr:
2002
Mehr als 50
Russland-Spezialisten, darunter Historiker, Slavisten, Theologen
und Volkskundler, haben an diesem einmaligen Lexikon mitgewirkt.
In insgesamt 243 Einzeleinträgen erläutern sie die wichtigsten
Stichwörter zur russischen Politik, Geschichte, Philosophie,
Religion, Wissenschaft und Kunst. So ist eine Kulturgeschichte
entstanden, die kenntnisreich und umfassend über das Land und
seine Menschen informiert.
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Erschienen
bei der
Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt
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Klaus
Städtke (Hrsg.)
Russische
Literaturgeschichte
unter
Mitarbeit von Christine Engel, Andreas Guski, Wolfgang Kissel,
Joachim Klein und Wolf-Heinrich Schmidt sowie Dirk Uffelmann
(Redaktion)
Erscheinungsjahr:
2002
Eine aktuelle
Geschichte der russischen Literatur von den Anfängen bis in die
postsowjetische Zeit und aus heutiger Perspektive - das
Mittelalter kommt ebenso in den Blick wie das "Goldene
Zeitalter" der russischen Literatur im 19. Jahrhundert und
die Autorinnen und Autoren des 20. JAhrhunderts bis ins Jahr 2000
- mit zahlreichen Illustrationen aus Geschichte, Kunst und
kulturellem Leben.
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Erschienen
bei
Metzler
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Tomáš
Špidlík
Die
russische Idee
Eine andere Sicht des Menschen
Erscheinungsjahr:
2002
Im Laufe
seiner mehr als fünfzigjährigen akademischen Tätigkeit und in
einer Vielzahl von Publikationen zeigte der tschechische Jesuit Tomáš
Špidlík Wege einer spirituellen Synthese auf, die
richtungsweisend wurden. Bezeichnenderweise wurde ihm dafür aus
Rom und Moskau gleichermassen Anerkennung zuteil: von Papst
Johannes Paul II. und vom Moskauer Patriarchen Alexej II. Um eine
andere Sicht des Menschen, die seinem Personsein gerecht wird, zu
ringen, ist das Gebot der Stunde, denn nur um die Würde der
menschlichen Person als ihrer Mitte kann das neue Europa
konstruiert werden.
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Erschienen
bei
Der Christliche
Osten
Rezension
http://de.orthodoxlinks.info
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Thomas
M. Bohn und Dietmar Neutatz
Studienhandbuch
Östliches Europa
(Band 2)
Geschichte
des Russischen Reiches und der Sowjetunion
Erscheinungsjahr:
2002
Die
Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion wird in
diesem Handbuch umfassend erschlossen. Die Autoren stellen den
Stoff in systematischer und verständlicher Weise dar und ermöglichen
so einen guten Einstieg für Studierende und Dozenten.
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Erschienen
bei
Boehlau
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Klaus
Bednarz
Östlich der Sonne
Vom Baikalsee nach Alaska
Erscheinungsjahr:
2002
"Land östlich
der Sonne" nannten die russischen Eroberer jenen
geheimnisvollen hintersten Teil Sibiriens, der sich vom Fluss Lena
bis zum Stillen Ozean erstreckt. Durch dieses raue, unermesslich
weite Land zogen vor vielen tausend Jahren die Vorfahren der
nordamerikanischen Indianer - vom Baikalsee bis nach Alaska. Klaus
Bednarz ist auf ihren Spuren gereist. Seine Route umfasste mehr
als 10 000 Kilometer - entlang der gewaltigen sibirischen Flüsse,
durch Taiga und Tundra und schliesslich über die Beringstrasse,
die Meerenge zwischen Russland und Amerika. "Es ist das
verwegenste, ambitionierteste Projekt, das ich je in Angriff
genommen habe", sagt Bednarz. "Und bis zum letzten
Moment war ich nicht sicher, ob es gelingen würde."
Bednarz beschreibt nicht nur die rauen und zugleich faszinierend
schönen Landschaften Sibiriens und Alaskas; vor allem zeichnet er
eindrucksvolle Porträts der Menschen, die in dieser wohl
unwirtlichsten Region der Erde den Unbilden der Natur trotzen -
der unvorstellbaren Kälte, dem ewigen Eis, der Urgewalt der
Polarstürme. Sibirien - wildes weites Land. Eine abenteuerliche
Reise voller unvergesslicher Eindrücke.
Begleitbuch zu einer TV-Serie (ARD, WDR)
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Erschienen
bei
Rowohlt
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Roman
Berger
Russland
hinter den Schlagzeilen
Erfahrungen eines Moskau-Korrespondenten
Erscheinungsjahr:
2001
Anhand vieler Gespräche
mit bekannten Persönlichkeiten aus der Politik, der Wirtschaft,
dem kulturellen Leben schildert Roman Berger zahlreiche Facetten
der russischen Wirklichkeit: das schwer wiegende Erbe des
Sozialismus, das Ausbluten der staatlichen Betriebe, den
zunehmenden Einfluss der Kirche und die Hoffnungen und Überlebensstrategien
der Menschen im Alltag. Sein Fazit: Russland muss sich zwar dem
Westen anpassen, aber auch der Westen hat sein Russlandbild zu
korrigieren und seine Denkweisen aus dem Kalten Krieg zu überprüfen.
Der Autor Roman Berger, Moskau-Korrespondent des Zürcher «Tages-Anzeigers»
von 1991 bis 2001, beschreibt Russlands schwierigen Weg vom
Kommunismus zu einem Kapitalismus mit Schockwirkung.
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Erschienen
bei
Werd
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Hans-Hermann
Höhmann / Hans-Henning Schröder (Hrsg.)
Russland
unter neuer Führung
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am Beginn des 21.
Jahrhunderts
Erscheinungsjahr:
2001
Zehn Jahre nach dem
Zusammenbruch des Sowjetkommunismus steht Russland an einem
Scheideweg. Unverkennbar hat die Transformation Fortschritte
gemacht: Die Gesellschaft des Landes hat sich gründlich verändert,
demokratische Institutionen beginnen Fuss zu fassen, zugleich ist
eine an Prinzipien des Marktes orinetierte Wirtschaftsordnung
entstanden. Doch der Wandel geht nur schleppend voran. Kaum eine
der eingeleiteten Reformen ist wirklich abgeschlossen.
Aussenpolitische Konflikte, innenpolitische Turbulenzen und
anhaltende ökonomische Probleme stellen nicht nur die Fortsetzung
des Transformationskurses infrage, sondern lassen auch die Bevölkerung
am Wert von Markt und Demokratie zweifeln.
Kann es Russland unter neuer Führung gelingen, die begonnenen Veränderungen
erfolgreich abzuschliessen? Die Frage wird in diesem Buch von
Expertinnen und Experten erörtert.
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Erschienen
im
Agenda Verlag
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Klaus
von Beyme
Russland
zwischen Anarchie und Autokratie
Erscheinungsjahr:
2001
Der Untergang der
Sowjetunion hat die Analyse- und Prognosefähigkeit der
Osteuropaforschung, der Sozialwissenschaft überhaupt, massiv in
Frage gestellt. Ebenso steht die gegenwärtige Russlandforschung
vor schwer zu bewältigenden theoretischen und methodischen
Problemen. Vor diesem Hintergrund beantwortet der Autor zwei
entscheidende Fragen: 1. Was war der Kommunismus und warum hat die
Forschung seine Entwicklung falsch eingeschätzt? 2. Was muss die
Osteuropaforschung tun, um für künftige Analysen und Prognosen
besser gerüstet zu sein. Mit dieser kritischen Perspektive
analysiert er die Widersprüche und Spannungen im politischen
System des heutigen Russland. Untersucht werden alle wichtigen
Akteure und Institutionen: Die Wirtschaft und Gesellschaft, die
Eliten und Parteien, das Parlament und die Präsidialregierung,
das Verfassungsgericht und der Föderalismus. Dabei entsteht ein
umfassendes Bild von Russland, dessen junge Demokratie sich
zwischen Anarchie und Autokratie erst noch behaupten muss.
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Erschienen
im
Westdeutschen
Verlag
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Jeronim
Perović
Die
Regionen Russlands als neue politische Kraft
Erscheinungsjahr:
2001
Dieses
Buch unternimmt erstmals den Versuch, den russländischen
Regionalismus in seiner ganzen Komplexität und Widersprüchlichkeit
darzustellen und die Gefahren und Chancen abzuschätzen, die sich
aus diesem Phänomen für die Stabilisierung Russlands ergeben.
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Erschienen
bei
Peter
Lang
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Andreas
Kappeler
Russland
als Vielvölkerreich
Entstehung, Geschichte, Zerfall
Erscheinungsjahr:
2001
Die
Geschichte des russischen Reiches wird oft als russische
Nationalgeschichte missverstanden. Erst der Zerfall des
sowjetischen Imperiums hat einer breiten Öffentlichkeit bewusst
gemacht, daß die Sowjetunion ein Vielvölkerreich war, das über
100 Völker mit unterschiedlichen Lebensformen, Religionen und
Wirtschaftsweisen umfasste. Dieses Buch, das bis in die
unmittelbare Gegenwart reicht, erweitert die Geschichte Russlands
um die Geschichte der Nicht-Russen und zeigt auf, dass das Problem
der unterschiedlichen Völkerschaften eine wesentliche Konstante
der russischen Geschichte vom Zarenreich bis zur Sowjetunion war.
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Erschienen
bei
C.H.
Beck
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Hrsg.
v. Schramm, Gottfried
Russlands langer
Weg zur Gegenwart
Erscheinungsjahr:
2001
Wer die Geschichte
kennt, kann die Gegenwart besser verstehen: Das gilt gerade auch für
Russland - ein Land, über das wir viel hören, aber wenig wissen.
Rückblicke in die russische Geschichte ändern das.
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Erschienen
bei
Vandenhoeck
& Ruprecht
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Robert
O. Crummey, Holm Sundhaussen, Ricarda Vulpius (Hrsg.)
Russische
und Ukrainische Geschichte vom 16.–18. Jahrhundert
(Forschungen
zur osteuropäischen Geschichte 58)
Erscheinungsjahr: 2001
Der
Sammelband mit 30 Beiträgen zur Frühen Neuzeit der ostslavischen
Geschichte bündelt internationale Forschungsergebnisse, die –
zum Teil unter Einbeziehung neuer Archivquellen – zeigen, dass
die wichtigsten Phänomene der Moderne alle ihre Wurzeln in den
hier behandelten Jahrhunderten haben. Dabei finden
verfassungspolitische Themen ebenso ihre Berücksichtigung wie
konfessionelle, ideengeschichtliche, wirtschaftliche, bildungs-
oder aussenpolitische Fragen. Neue kulturgeschichtliche Ansätze
finden ihren Niederschlag zum einen in geschlechterspezifischen
Beiträgen, zum anderen in Aufsätzen zur Erinnerungskultur (z.B.
die national-ukrainische Geschichte des 17. Jahrhunderts im
Spiegel der Publizistik Ende des 19. Jahrhunderts). Besonderes
Augenmerk gilt der Auseinandersetzung mit dem fachlichen Vermächtnis
des im Jahre 2000 verstorbenen Professor Hans-Joachim Torke.
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Link
zur Seite bei Harrassowitz
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Alexander
Litschev
Russland
verstehen
Schlüssel zum russischen Wesen
Erscheinungsjahr:
2001
Eine
leicht verständliche Einführung in das russische Denken, Fühlen
und Handeln, die neue Impulse für die Sensibilisierung der
interkulturellen Kommunikation gibt. Litschev gelingt eine
detaillierte Darstellung der einzelnen Facetten des russischen
Selbstverständnisses heute sowie der weltanschaulichen Hintergründe
der russischen Mentalität, Identität und Kultur, die sich
dahinter verbergen. Im Anhang des Buches findet sich ein Glossar,
das die wichtigsten Schlüsselbegriffe zum Verstehen Russlands erläutert.
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Erschienen
bei
Grupello
Rezension
(osteuropa.ch)
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Trogemann,
Georg / Nitussov, Alexander Y. / Ernst, Wolfgang (Eds.)
Computing
in Russia
The History of Computer Devices and Information Technology
revealed
(in
englischer Sprache)
Erscheinungsjahr:
2001
This
book is the first compendium on the development of the computer in
Russia to appear in the West. After briefly illuminating the
history of Russian mechanical calculation devices, the book
largely focuses on the first generations of (military and civilian)
electronic computers, most of which were developed in the Soviet
Union during the "Space-Race" and the Cold War,
simultaneously with similarly fundamental developments in
computing in the U.S.A. The reader is introduced to computers and
cybernetics from mathematical, technical, social and cultural
perspectives through archive material and through texts by some of
the preeminent veterans of Russian computing (historians,
engineers, military historians). This alternative history and
pre-history of information processing and of the computer ends
with the adopting of the IBM standard and of Western technologies
around 1970. Under the title Arifmometr (the name of the first
Russian calculation device), a critical part of Eastern European
technological culture is (re)-discovered for the reader; at the
same time, the reader is reminded of the alternatives to the
Western hemisphere's concept of the computer, which are of
decisive historical interest.
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Erschienen
bei
Vieweg
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Gustav-Adolf
Krampitz, Erhard Glier, Ingrid Herms, Galina Manns, Peter Slama
Russisch
perfekt
Aufbaukurs
für Fortgeschrittene
(Studien der Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität
Dortmund 31)
Erscheinungsjahr: 2001
Das
auf Grund- und Aufbaukursen basierende Lehrbuch mit zehn
umfangreichen Lektionen und Zusatzmaterial ist für einen breiten
Anwenderkreis konzipiert mit dem speziellen Ziel, die mit dem
Arbeitsgebiet auftretenden fremdsprachigen Tätigkeiten
qualifiziert auszuüben und die erforderlichen kommunikativen
Sprachhandlungen in mündlicher und schriftlicher Form sicher zu
beherrschen. Um dem zu entsprechen, bietet das Lehrbuch alle
kommunikativ orientierten Sprachtätigkeiten auf sehr hohem
Niveau, wobei eine Vielzahl von Wendungen der Wissenschaftssprache
systematisch vermittelt und gezielt angewendet werden.
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Werner
Adam
Das
neue Russland
Putins Aufbruch mit schwerem Erbe
Erscheinungsjahr:
2000
Werner Adam,
geboren 1935, war langjähriger Auslandskorrespondent der NZZ und
der FAZ. 1968 -1978 Arbeit in Südasien für die NZZ, ab 1974
Berichte über Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Iran für die
FAZ. Korrespondententätigkeit in Nordeuropa; ab 1984
Standortwechsel nach Moskau. Von 1994 bis 2001 Leitung des
FAZ-Ressorts Aussenpolitik. Buchveröffentlichungen.
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Erschienen
bei
Holzhausen
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Felix
Philipp Ingold
Der grosse
Bruch
Russland im Epochenjahr 1913
Kultur - Gesellschaft - Politik
Erscheinungsjahr:
2000
Felix
Philipp Ingold unternimmt es in diesem Werk zum ersten Mal, das
Jahr 1913 als Schlüsseljahr der russischen Moderne diskursiv und
dokumentarisch zu vergegenwärtigen.
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Erschienen
bei
C.H. Beck
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Die Konstruktion politischer
Stabilität
Polen und Rußland in den Umbrüchen der achtziger und neunziger
Jahre
Erscheinungsjahr:
1998
Politische Stabilität wird oft mit
der institutionellen Beständigkeit des politischen Systems
verwechselt. Tatsächlich bedeutet sie aber die Kontrollierbarkeit
der Lage durch die Regierenden, die unter Rückgriff auf
verschiedene Ressourcen der Gesellschaft und des Staates die
politische Stabilität gleichsam konstruieren können. Die Frage,
welche Faktoren die Konstruktion politischer Stabilität im
Umbruch entscheidend geprägt haben, hat daher einen zentralen
Platz in dieser Arbeit, die die Zielsetzungen und die
Periodisierung des Systemwandels des Sowjetsozialismus analysiert
sowie Voraussetzungen und Ergebnisse der Transformation in Polen
und Rußland miteinander vergleicht. Eingehend berücksichtigt der
Verfasser die in der Politikwissenschaft zuweilen
vernachlässigten Herausforderungen der politischen Stabilität
»von unten«.
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Erschienen
bei
Nomos
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Scheidegger,
Gabriele
Perverses
Abendland - barbarisches Russland
Begegnungen des 16. und 17. Jahrhunderts im Schatten kultureller
Missverständnisse
Erscheinungsjahr:
1993
Das
Bild vom ewig verspäteten Russland, wo von der Renaissance bis
zum Stadtrecht so manches «fehlte», prägt bis heute das Denken
in West und Ost. Die Vorlage für diesen Negativabzug bildet das
abendländische Modell, was allerdings kaum je bewusst reflektiert
wird. Die Autorin zeigt, dass sich die Blickwinkel auch
vertauschen lassen.
Gemessen
an Russland ist das Abendland ein «Sonderfall» mit einer höchst
eigenen und eigenartigen Entwicklung. Die spätmittelalterliche
und frühneuzeitliche Krise des Abendlandes erscheint so in einem
neuen Licht, und der von Norbert Elias beschriebene «Prozess der
Zivilisation» erhält durch die Quervergleiche mit Russland eine
zusätzliche Dimension.
Im
Mittelpunkt stehen konkrete Begegnungen zwischen Russen und
Westeuropäern. Aufgrund der dabei auftretenden «kulturellen
Missverständnisse», die sich meist in scheinbaren Nebensächlichkeiten
und banalen Alltagsdetails manifestieren, werden die
unterschiedlichen Normensysteme der beiden Kulturen erschlossen.
Ein
immenses, vielsprachiges Quellenmaterial wird mit grosser
sprachlicher Sorgfalt und quellenkritischer Prägnanz präsentiert.
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Erschienen
bei
Chronos
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Josif
E. Barenbaum
Geschichte des
Buchhandels in Russland und der Sowjetunion
Erscheinungsjahr:
1991
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Weitere
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Seite erstellt/aktualisiert am
1.5.2012
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