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Oliver
Jens Schmitt
Skanderbeg. Der neue Alexander auf dem
Balkan.
Erscheinungsjahr:
2009
Als neuer
Alexander, Athleta Christi und Held der italienischen Renaissance
ging Georg Kastriota (1405-1468), genannt Skanderbeg, in die
Geschichte Südosteuropas ein. Ein Vierteljahrhundert lang führte
er im albanischen Hochland mit Bauern- und Hirtenkriegern
erfolgreich den Widerstand gegen die osmanischen Sultane. Bereits
zu Lebzeiten genoss er einen ungewöhnlichen Ruhm als Freiheitskämpfer.
Skanderbegs Taten fanden auch nach seinem Tod ein starkes Echo in
der europäischen Öffentlichkeit. Von allen Völkern Südosteuropas
wurde er als nationaler Held beansprucht, und heute noch weckt die
Erinnerung an ihn heftige Gefühle auf dem Balkan. Die fesselnde
Darstellung gelangt zu einer weitgehenden Neubewertung Skanderbegs,
die in Albanien bereits vor Erscheinen heftige Reaktionen
hervorgerufen hat.
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Rezension
(osteuropa.ch)
Buchcover
Verlagswebseite
NZZ-Artikel
NZZ-Artikel
(2001)
Eine
Zuschrift
Gespräch
mit dem Autor
Export
eiens Nationalhelden?
Skanderbeg
(Wikipedia)
Ein
Video
Aus
einer Verfilmung
II
Adelina
Ismajli (Kosova): Skenderbeu
Studie
über den Kanun
Oliver
Jens Schmitt
Schriftenverzeichnis
O.J. Schmitt
Smyrna
- Schule des Kosmopolitismus
ZEIT-Artikel
UTB
Buch Kosovo
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Katrin
Boeckh
Serbien Montenegro Erscheinungsjahr:
2009
Serbien, bis zur friedlichen
Trennung 2006 lange Jahre politisch verbunden mit Montenegro,
nimmt auf dem Balkan eine führende Rolle ein. Während der
Jugoslawien-Kriege geriet es bis zum Sturz von Milosevic im Jahr
2000 ins politische Abseits. Durch die Abspaltung des Kosovo 2008
schien sich ein erneutes Konfliktfeld aufzubauen. Dass sich nun
politisch die pro-europäische Orientierung durchzusetzen scheint,
verleiht dem historischen Rückblick eine besondere Bedeutung. Der
Band stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede der serbischen und
montenegrinischen historischen Entwicklung vom Mittelalter bis in
die unmittelbare Gegenwart heraus, wobei ein Schwerpunkt auf den
dramatischen Ereignissen im 20. Jahrhundert liegt.
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Rezension
(osteuropa.ch)
Institut
Dissertation
Google
books
Habilitation
Ukraine
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Dareg
Zabarah
Das Bosnische auf dem Weg zur
Standardsprache
Eine synchrone und diachrone Analyse der Sprachsituation in
Bosnien und Herzegowina Erscheinungsjahr:
2008
Die Beantwortung der Frage, welche
Sprache(n) in Bosnien und Herzegowina gesprochen wird (werden),
stellt bislang selbst Linguisten vor eine große Herausforderung.
Kaum ein Versuch mündet nicht in weiterem Erklärungs- und
Diskussionsbedarf. Im vorliegenden Werk geht der Autor Dareg A.
Zabarah der bosnischen Sprachfrage systematisch nach. Beginnend
mit einem geschichtlichen Abriss der Sprachsituation auf dem
Gebiet Bosniens und Herzegowinas erläutert er diejenigen
historischen und politischen Prozesse, die zur heutigen Sprachlage
geführt haben. Dabei zieht er einen Vergleich mit Sprachprozessen
in anderen Regionen Europas. Darüber hinaus untersucht er die
Sprachenfrage anhand linguistischer und soziolinguistischer
Theorien und Modelle. Eine kritische Beleuchtung der kontroversen
Standardisierungsprozesse der bosnischen Sprache rundet die
Darstellung ab. Das Buch richtet sich an Sprachwissenschaftler,
Politologen und Historiker.
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Erschienen bei
VDM Verlag Dr.
Müller
Bosnisch
(EEO)
Über
Sprachen Ex-Jugoslawiens
Bosnien-Herzegowina
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Germinal
Civikov
Der Milošević-Prozess
Bericht eines Beobachters
Erscheinungsjahr:
2006
Am 11. März 2006 wurde Slobodan
Milosevic tot in seiner Zelle in Den Haag aufgefunden. Damit fand
der so genannte "Prozess des Jahrhunderts" gegen des
Präsidenten des dritten und letzten Jugoslawien ein jähes,
unerwartetes Ende. Der 1995 vom UNO-Sicherheitsrat ins Leben
gerufene Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige
Jugoslawien (ICTY) hatte am 27. Mai 1999, mitten im Bombenkrieg
der NATO gegen Belgrad, Anklage gegen den damaligen jugoslawischen
Präsidenten wegen Kriegsverbrechen in der Provinz Kosovo erhoben.
Im Oktober und November 2001 erweiterte das Tribunal die
Anklageschrift auf Kriegsverbrechen und Vertreibungen in Kroatien
1991-1992 sowie auf Völkermord in Bosnien 1992-1995. Im Februar
2002 wurden die drei Anklagen zu einem Gesamtprozess gebündelt.
Nach 300 Zeugen der Anklage lief seit September 2005 die
Beweisführung der Verteidigung. Germinal Civikov, während des
Prozesses von Beginn an als Journalist anwesend, berichtet in
diesem Buch vom Verlauf und Wesen des Verfahrens, wie er es
beobachtet hat.
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Erschienen
bei
ProMedia |

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Alois
Mosser (Hrsg.)
Politische
Kultur in Südosteuropa
Identitäten, Loyalitäten, Solidaritäten
Erscheinungsjahr:
2006
Das Reiz- und Schlagwort Politische
Kultur erhält nach Jahrzehnten fachspezifisch eingeengter
Sicht und entstellender Verwendung in tagespolitischen
Auseinandersetzungen zunehmend Beachtung als ein tauglicher
Begriff für sozialwissenschaftliche Analysen politischer
Strukturen und politischen Lebens. Dieser Band bietet keine
systematische Darstellung des komplexen Zusammenhangs von Politik
und Kultur, es ist auch nicht beabsichtigt, Noten in politischer
Kultur an die Länder Südosteuropas zu verteilen. Die hier zu
Wort kommenden Autor(inn)en versuchen vielmehr, der überaus
aktuellen und aufschlussreichen Frage nachzugehen, inwieweit die
politischen Verhältnisse von heute das Resultat
politisch-kultureller Faktoren sind, deren prägende Bedeutung oft
weit in die Geschichte zurückweist.
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Erschienen
bei
Peter
Lang
http://www.pro-oriente.at
Rezension
(osteuropa.ch)
Serbischer
Nationalismus
Aufarbeitung
der Geschichte in BG
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Norbert
Mappes-Niediek
Die Ethno-Falle
Erscheinungsjahr:
2005
Wie
regiert man eine multikulturelle Gesellschaft? Nach den
Terroranschlägen in Madrid und London wird diese Frage für die
europäischen Staaten immer drängender. Soll man alle Bürger
gleich behandeln und auf ethnische oder konfessionelle
Unterschiede keine Rücksicht nehmen? Eine "Leitkultur"
verordnen? Oder nationale und religiöse Gruppen offiziell
anerkennen und ihnen besondere politische Rechte einräumen? Der
langjährige Südosteuropa-Korrespondent und zeitweilige
UN-Berater Norbert Mappes-Niediek nutzt seine Balkan-Erfahrungen,
um Antworten auf drängende Fragen im modernen Europa zu finden.
Seine überraschenden Einsichten sind nicht nur für den aktuellen
Streit um den " Multikulturalismus" von Bedeutung, sie
sind auch hilfreich bei der Suche nach einer gemeinsamen Strategie
der Europäischen Union - die dem untergegangenen Jugoslawien
immer ähnlicher wird.
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Erschienen
bei
Ch.Links
Rezension
(osteuropa.ch)
Rezension
NZZ
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Peter
Fürst
Montenegro auf dem Weg nach EuropaErscheinungsjahr:
2006
Den Weg Montenegros nach
Europa" dokumentiert pointiert der Schweizer Journalist Peter
Fürst, langjähriger Balkankorrespondent. Im Gegensatz zur europäischen
Politik, die Montenegros Weg eher skeptisch sieht, kommt der Autor
zu einer positiven Bilanz: Montenegros Unabhängigkeitsbewegung
ist nicht ethnisch, nationalistisch. Die Unabhängigkeit richtet
sich nicht gegen Nachbarn. Sie wird vielmehr die Entwicklung des
Balkans befördern. Die Bewegung wird getragen von der
Zivilgesellschaft. Sie wird sich positiv auswirken auf Serbien -
und damit den Weg des gesamten Balkans nach Europa fördern.
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Erschienen
bei
Lit
Rezension
(osteuropa.ch)
Rezension
Rezensionen
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Christine
von Kohl
Balkan - Europäischer Kulturraum.
Wiener
Vorlesungen, Band 113
Erscheinungsjahr:
2005
Die Journalistin und Balkanexpertin
Christine von Kohl reflektiert in diesem Essay über die oft
negativen Assoziationen, mit denen das Wort Balkan sowie die Bevölkerung
Südosteuropas im "Westen" behaftet sind, und stellt dem
Blick aus Deutschland und Österreich das Selbstbild der Menschen
am Balkan gegenüber. Mittels historischer Exkurse nähert sich
die Autorin der "Mentalität" der Balkanbewohner in
diesem Plädoyer für die längst überfällige Anerkennung und
Wertschätzung des "Anderen" innerhalb Europas und
unterstreicht die Bedeutung von Akzeptanz und Verständnis als
einzig gangbaren Weg in ein friedliches und respektvolles
Miteinander in einem vereinten Europa der Zukunft.
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Erschienen
bei
Picus
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Erich
Reiter, Predrag Jurekovic
Bosnien und Herzegowina. Europas
Balkanpolitik auf dem Prüfstand.
Wiener
Vorlesungen, Band 113
Erscheinungsjahr:
2005
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Erschienen
bei
Nomos
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Karl
Nehring, Edgar Hösch, Karl Nehring, Holm Sundhaussen
Lexikon
zur Geschichte SüdosteuropasErscheinungsjahr:
2004
Mit dem Lexikon zur Geschichte Südosteuropas
liegt ein Nachschlagewerk vor, das sich ebenso an ein breiter
interessiertes wie an ein Fachpublikum wendet und zugleich
einen Leistungsausweis der deutschsprachigen und
internationalen Südosteuropahistorieversucht. In 544 Stichwörtern
informieren die 62 Autoren aus Deutschland, Österreich, der
Schweiz, Ungarn und den USA knapp und informativ über
Raumbegriffe, Völker, Staaten, Dynastien und zentrale Termini
zur Geschichte Südosteuropas, betrachtet von Byzanz bis zur
Habsburgermonarchie und dem Osmanischen Reich bzw. von den
heutigen Staaten zwischen Slowenien, Ungarn, der Slowakei, Rumänien
und der Moldau bis Griechenland. Die behandelte Zeit reicht
vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart. Zahlreiche
Querverweise und ein aktuelles Literaturverzeichnis zu den
Stichwörtern erleichtern die Benützung.
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Erschienen
bei
Böhlau
Seite beim
Südost-Institut
Rezension
(osteuropa.ch)
Rezension
Rezension
Rezensionsnotizen
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Edgar
Hösch
Geschichte
des Balkans
Erscheinungsjahr:
2004
Die Balkanhalbinsel hat von der
Antike bis zur Gegenwart eine wichtige Brückenfunktion zwischen
„Europa“ und dem „Orient“ wahrgenommen und sich zu einer
faszinierenden Kulturlandschaft eigener Prägung entwickelt. Edgar
Höschs geraffter Überblick über die Geschichte der
Balkanhalbinsel bringt dem Leser Eigenart und Besonderheiten
dieser Region nahe.
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Erschienen
bei
C.H. Beck
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Alexander
S. Neu
Die Jugoslawien-Kriegsberichterstattung der
Times und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ein Vergleich
Erscheinungsjahr:
2004
Medien sind die »Fenster zur Welt«.
Nicht nur die breite Öffentlichkeit, sondern auch politische
Eliten sind von Medieninformationen abhängig und diese dienen
ihnen nicht unwesentlich als Entscheidungsgrundlage. Medien beschränken
sich indes nicht alleine auf eine angeblich objektive Verbreitung
von Informationen. Vielmehr konstruieren sie subjektive Realitäten,
die sie als objektive Wirklichkeiten verbreiten. Diese
Wirklichkeitskonstruktionen sind in erheblichem Maße ideologisch
bedingt. Ziel der Studie ist es, die ideologisch bestimmten
Berichterstattungen an dem Beispiel zweier führender Zeitungen,
der britischen »The Times« und der deutschen »Frankfurter
Allgemeine(n) Zeitung«, hinsichtlich der Konflikte im ehemaligen
Jugoslawien nachzuweisen. Mit Hilfe quantitativer und qualitativer
Methoden werden Bilder, Karikaturen und kommentierende Beiträge
analysiert. Hierbei können eindeutig konstruierte Bilder
vermeintlicher Wirklichkeiten nachgewiesen werden. Die Studie ist
gleichermaßen für die Wissenschaft wie für den
Journalistenberuf interessant. Neben den Ergebnissen selbst, ist
es vor allem die komplexe Methode, die für die Wissenschaft von
Bedeutung sein dürfte.
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Erschienen
bei
Nomos
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Norbert
Mappes-Niediek
Balkan-Mafia
Erscheinungsjahr: 2003
Die Balkanstaaten drohen zur Beute
korrupter Eliten und organisierter Verbrecher zu werden. In
Serbien unter Milosevic erhielten Kriminelle planmäßig
Polizeiausweise, 142 ungeklärte Morde wurden seitdem registriert.
In Mazedonien unterhält die Polizei eigene Bordelle und in Tirana
tritt die kolumbianische Mafia als Investor auf. In Bosnien und
Mazedonien wird mit jeder Regierung der Zoll- und der Polizeichef
ausgewechselt, blüht die Korruption. Wie können die EU-Staaten
angemessen darauf reagieren? Soll man warten, bis die jungen
Nationalstaaten mit dem Problem selbst fertig geworden sind, oder
eingreifen, damit sich keine mafiaähnlichen Strukturen
festsetzen? Norbert Mappes-Niediek, seit elf Jahren
Balkan-Korrespondent renommierter deutscher Zeitungen, beschreibt
nicht nur die Praktiken der kriminellen Clans und zeigt ihr
Vordringen nach Westeuropa auf, sondern unterbreitet auch Vorschläge,
wie dem politisch begegnet werden kann. inen
differenzierten Einblick in die Befindlichkeit von Serbinnen und
Serben in der Schweiz.
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Erschienen
bei
Ch.Links
Rezensionen
Presse
Rezension
DW
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Dejan
Mikić / Erika Sommer
«Als
Serbe warst du plötzlich nichts mehr wert»
Serben und Serbinnen in der Schweiz
Erscheinungsjahr: 2003
Die Serben sind
eine der grössten Migrationsgruppen in der Schweiz. Seit den
Sechzigerjahren wurden sie als begehrte Gastarbeiter vor allem von
Industrie- und Bauunternehmen hierher geholt. Viele zogen ihre
Familien nach und wählten die Schweiz zu ihrer neuen Heimat. Ein
grosser Teil von ihnen ist heute in der Schweiz integriert,
spricht Schweizerdeutsch und verfügt über einen Schweizer Pass.
Durch den Krieg auf dem Balkan hat das Image von Serbinnen und
Serben stark gelitten. Acht Lebensberichte von Frauen und Männern
reflektieren eindrücklich den Bruch vom geschätzten Gastvolk zur
verrufenen Migrantengruppe. Dieser persönlichen Porträts werden
ergänzt durch drei fundierte Essays sowie ein Interview mit dem
weltbekannten norwegischen Friedensforscher Johan Galtung. Sie
analysieren die politische Entwicklung Serbiens und geben Anstoss,
über die Schweiz als Immigrationsland nachzudenken. Mit einem
Beitrag von Prof. Dr. Heiko Haumann. Die beiden Herausgeber Dejan
Mikić und Erika Sommer ermöglichen mit diesem Buch einen
differenzierten Einblick in die Befindlichkeit von Serbinnen und
Serben in der Schweiz.
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Erschienen
bei
Orell Fuessli |
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Ralph
Hartmann
Der
Fall Milošević
Erscheinungsjahr: 2003
Slobodan Milošević, der »Schlächter
des Balkan«, der »zum 2. Hitler gescheitelte, gestürzte
jugoslawische Diktatur« steht vor den Schranken des Haager
Kriegsverbrechertribunals. Nach der vorherrschenden
propagandistischen Sicht hat auf der hell erleuchteten Bühne des
Haager Tribunals ein Stück Weltpremiere, in dem ein ehemaliges
Staatsoberhaupt den Schurken gibt, die Berner Bundesanwältin
Carla del Ponte als Chefanklägerin den Racheengel und der
britische Richter Richard May die altrömische Göttin der
Gerechtigkeit, Justitia, mit Zepter und Schale spielt.
Das »Lesebuch« ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Es
bietet sowohl eine spannende Lektüre als auch aufschlußreiche,
in Deutschland bisher unzugängliche Hintergrundinformationen und
ausgewählte Dokumente, die es dem Leser ermöglichen, sich ein
eigenes Bild über den »Fall Milosevic« und den Haager »Prozeß
der Prozesse« zu machen.
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Erschienen
bei
Karl
Dietz
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Hans
Fäh, Bruno Glaus, Peter Brunner (Hg.)
Die verbotene
Liebe zum Balkan
Versuch einer Annäherung
Erscheinungsjahr: 2003
Bis zu 80 Prozent
der Ostschweizer Bevölkerung haben im Jahr 2002 für die
faktische Abschaffung des Asylrechts gestimmt. Im «Kerngebiet der
Verunsicherung» ist das Buch «Die verbotene Liebe zum Balkan»
entstanden – «verboten» deshalb, weil in einem solchen Klima
Mitgefühl nicht opportun ist! Das differenzierte Gespräch ist in
den Privatbereich zurückgedrängt worden. Zehn Autorinnen und
Autoren aus fünf verschiedenen Ländern (fünf aus Bosnien,
Kosovo, Kroatien und Serbien, fünf aus der Schweiz) machen in
ihren Reportagen öffentlich, was selten publik und noch seltener
veröffentlicht wird. Ausgangspunkt ihrer Recherchen sind
Familienstuben, Klassenzimmer, Arbeitsplätze, Lesezirkel,
Fussballplätze, die Post, der Dorfplatz und Reisen in die Heimatländer.
Karten und Grafiken zur Forschungsarbeit des Ethnologen Hans-Peter
von Aarburg zeigen Ursachen und Folgen der Migrationsbewegungen
aus dem Balkan auf. Man müsse die Zugewanderten nicht pauschal
lieben, schreibt Ludwig Hasler in seinem Essay: «Die unerwarteten
Gäste bringen eine neue Tonart in die helvetische Musik, eine
dunklere, intensivere melancholischere; Vielfalt macht stark.»
Das Kunstschaffen der Fotografin Katharina Wernli, die zu jeder
Reportage eigenständige und überraschende Akzente setzt, ist über
das Buch hinaus in Galerien gewürdigt worden. «Die verbotene
Liebe zum Balkan» ist ihrer Bilder wegen ein Gesamtkunstwerk. Die
porträtierten Personen und Familien öffnen in Text und Bild den
Blick auf neue Konturen von Heimat.
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Erschienen
bei
Ruegger |
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Mark
Mazower
Der Balkan
Erscheinungsjahr: 2003
Die kleine Geschichte einer umkämpften
Region im Südosten Europas. Der britische Historiker Mark Mazower
schildert die historischen und kulturellen Wurzeln eines Konflikts
und räumt mit Vorurteilen auf. Von den Völkerwanderungen über
die osmanischen Eroberungen bis zu den ethnischen und religiösen
Konflikten heute war der Balkan die Brücke zwischen Europa und
Asien. Gleichzeitig war die Region auch die Konfliktlinie, an der
westliche und östliche Machtinteressen und Religionen aufeinander
trafen und eine eigenständige Entwicklung verhinderten.
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Edgar
Hösch
Geschichte der
Balkanländer
Von der Frühzeit bis zur Gegenwart
Erscheinungsjahr: 2002
Die Geschichte der
südosteuropäischen Länder ist - wie der Verfasser in seinem prägnanten
Überblick zeigt - in ihrem säkularen Verlauf weniger die
Geschichte seiner heutigen Staaten, denn diese sind relativ jung,
vielmehr ist es vor allem die sehr bewegte Geschichte seiner Völker:
der Kroaten, der Serben, Slowenen, Ungarn, Bulgaren, Rumänen,
Albaner und Griechen. Der bewährte Band liegt nun in einer
aktualisierten und überarbeiteten Fassung vor, die bis ins 21.
Jahrhundert führt.
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Erschienen
bei
C.H. Beck
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Kaser, Karl
Südosteuropäische
Geschichte und Geschichtswissenschaft
Erscheinungsjahr: 2002 (2.,
völlig neu bearb. und aktualisierte Aufl.)
2.
völlig neu bearbeitete Ausgabe eines wichtigen Buches über das
Fach "Südosteuropäische Geschichte" - eine akademische
Disziplin, das nach der Wende von 1989 vor gänzlich neue Aufgaben
gestellt wurde. In dieser aktualisierten Auflage werden neue
Ansätze in der Geschichtswissenschaft berücksichtigt: europäischer
Kulturvergleich, Regionalisierung und historisch-anthropologische
Zugänge.
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Erschienen
bei
Boehlau |
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Dunja
Melčić (Hrsg.)
Der
Jugoslawien-Krieg
Handbuch zu Vorgeschichte, Verlauf und Konsequenzen
Erscheinungsjahr: 2002
Milosevics Kriege
haben während der neunziger Jahre fast alle Teile des sich auflösenden
und schon zerfallenen Jugoslawien überzogen. Nach der Aufhebung
der Autonomie des Kosovo und der Vojvodina war der erste
Schauplatz Slowenien, es folgten Kroatien, Bosnien-Herzegowina und
schließlich wiederum das Kosovo. Das im Auftrag des Frankfurter
Ost-Westeuropäischen Kultur- und Studienzentrums "Palais
Jalta" herausgegebene Handbuch ist Nachschlagewerk und
zugleich informatives Lesebuch zu allen Aspekten der Kriege in
Jugoslawien. Durch seine historisch gründlich recherchierten
Kapitel über alle Völker des ehemaligen Jugoslawien deckt das
Werk in enzyklopädischen Essays die lange Vorgeschichte (von der
Geschichte der Völker und Staaten bis zur Gründung des ersten
Jugoslawien 1918 über den Untergang im Zweiten Weltkrieg zur
titoistschen Neugründung) sowie politische, religiöse und
kulturelle Zusammenhänge dieser Katastrophe auf. Schließlich
werden die tiefgreifenden Konsequenzen, z. B. für die Staatenwelt
und das Völkerrecht, formuliert.
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Erschienen
beim
Westdeutschen Verlag |
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Viktor
Meier
Jugoslawiens
Erben
Die neuen Staaten und die Politik des Westens
Erscheinungsjahr:
2002
Nicht
mehr lieferbar.
Auch gut zehn Jahre
nach dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens bleibt der Balkan im
Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Ob das Kosovo, Montenegro,
Makedonien oder Bosnien-Herzegovina - die dort noch immer
schwelenden Konflikte können jederzeit wieder zum Ausbruch
offener Gewalt und sogar zu Krieg führen. Und auch an der
Konzeptlosigkeit westlicher Balkan-Politik hat sich bis heute
wenig geändert. Viktor Meier, der in Wie Jugoslawien verspielt
wurde den Zerfall des Tito-Staates so scharfsichtig wie kein
zweiter analysiert hat, ist nun erneut vor Ort gewesen und hat
beobachtet, welchen Weg die Nachfolgestaaten genommen haben.
Entstanden ist dabei ein Buch, das die gegenwärtigen
Konfliktfelder ebenso prägnant analysiert, wie es die künftigen
politischen Möglichkeiten und nicht zuletzt das Versagen der
westlichen Politik im ehemaligen Jugoslawien thematisiert.
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Erschienen
bei
C.H. Beck
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Jens
Reuter / Konrad Clewing
Der Kosovo
Konflikt
Ursachen, Verlauf, Perspektiven
Erscheinungsjahr:
2002
Vierundzwanzig
internationale Wissenschaftler beleuchten in diesem Band die
komplizierte Kosovo-Problematik von den Anfängen bis zur
Gegenwart. Sie legen die historischen Wurzeln des Konflikts bloss
und gehen auf seine kulturellen Grundlagen ein. Wer war zuerst in
Kosovo, die Serben oder die Albaner? Ethnostruktur,
wirtschaftliche Grundlagen ein. Das Buch stellt sorgfältig dar,
welche Auswirkungen der Krieg in Kosovo auf die Balkanländer
hatte. Ausgewiesene Spezialisten analysieren die Kosovo-Politik
der USA, Russlands, Grossbritanniens und Deutschlands. Der Leser
erfährt alles über die Rolle der Vereinten Nationen, der NATO,
der Europäischen Union und der OSZE. Zahlreiche Photographien vor
allem der im Krieg oft gezielt zerstörten Kulturdenkmäler
untermalen das Bild.
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Erschienen
bei
Wieser |
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Hatschikjan,
Magarditsch / Troebst, Stefan
Südosteuropa -
Ein Handbuch. Gesellschaft,
Politik, Wirtschaft, Kultur.
Erscheinungsjahr:
1999
Nicht
mehr lieferbar.
Dieses Handbuch bietet eine zugleich umfassende wie komprimierte
Darstellung der Bedingungen, Strukturen, Strömungen und Fragen,
die die Region Südosteuropa prägen. Wer sich über
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Staaten Südosteuropas,
über die Region als Ganzes oder über einzelne Themenbereiche
informieren will, erhält durch diesen Band zuverlässige
Auskunft.
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Erschienen
bei
C.H. Beck
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Maria
Todorova
Die
Erfindung des Balkans
Europas bequemes Vorurteil
Erscheinungsjahr:
1999
Das Schlagwort der
"Balkanisierung" ist ein geflügelter Begriff des
politischen Sprachgebrauchs. Hinter unserem Bild des Balkans
stecken Vorstellungen von archaischem Stammesdenken, pittoresker
Romantik oder politischer Anarchie, ja Gewalt. Die "dunkle
Seite Europas" aber lässt Westeuropas Identität um so
positiver erscheinen und befreit uns von eigenen negativen Zügen
wie der christlichen Intoleranz gegenüber dem Islam. Die Autorin,
Exil-Bulgarin in Florida, unterzieht in ihrem nicht leicht
verdaulichen, hochintellektuellen Werk unser Balkanbild einer präzisen
historischen Analyse. Ausgehend von der Selbstwahrnehmung der
Balkanvölker untersucht sie die Namensgeschichte des Begriffs
"Balkan", verfolgt die Entstehung unseres heutigen
Balkanbildes und nähert sich schliesslich der Realität an: Was
ist der Balkan heute?
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Erschienen
bei der
Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt |
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Valeria Heuberger,
Arnold Suppan, Elisabeth Vyslonzil (Hrsg.)
Der
Balkan. Friedenszone oder
Pulverfass?Herausgeber:
Erscheinungsjahr: 1998
Im Frühjahr 1991 rückt der Balkan
wieder in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Lange überholt
geglaubte Nationalismen erlangen erneut an Sprengkraft und führen
im ehemaligen Jugoslawien schließlich zum Krieg, der insgesamt
fast vier Jahre lang dauern wird. Auch heute kann kaum von einem
Frieden gesprochen werden, sondern eher von Waffenstillstand; zu
viele Rechnungen scheinen noch offen, zu wenige Ansätze für ein
friedliches Zusammenleben der verschiedenen Völker sind
erkennbar. Welche Konstellationen lassen nun diese Region Europas
immer wieder zu einem politischen Pulverfaß werden? Der
Untersuchung dieser Fragestellung ist dieser Band gewidmet, in dem
Historiker, Philologen, Religionswissenschaftler, Ethnologen und
Politologen zu Wort kommen.
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Erschienen
bei
Peter Lang
Prospekt
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Harald
Heppner (Hrsg.)
Hauptstädte
zwischen Save, Bosporus und Dnjepr.
Geschichte - Funktion - Nationale Symbolkraft
Erscheinungsjahr: 1998
Der vorliegende
Sammelband enthält Beiträge über die Hauptstädte bzw.
Hauptstadtentwicklungen in Slowenien, der Slowakei, Bosnien,
Bulgarien und in der Ukraine.
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Erschienen
bei
Boehlau
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Reinhard
Lauer / Werner Lehfeldt
Das
jugoslawische Desaster
Historische, sprachliche und ideologische Hintergründe
Aus der Reihe:
Samml. Harrassowitz
Sachgruppe: Geschichte und Historische Hilfswissenschaften
Erscheinungsjahr: 1997
Das Bändchen
vereinigt fünf Beiträge zu jugoslawischen Themen, die im Rahmen
einer Ringvorlesung am Seminar für Slawische Philologie der
Georg-August-Universität zu Göttingen im Wintersemester
1992/1993 gehalten wurden.
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Erschienen
bei
Harrassowitz
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Viktor
Meier
Wie
Jugoslawien verspielt wurde
Erscheinungsjahr: 1995 (völlig
neu bearb. und aktualisierte Aufl. von 2002 ???)
Nicht mehr lieferbar.
Der Autor bietet
eine Geschichte des Zerfalls Jugoslawiens mit einer historisch
fundierten Analyse, die auf genauer Kenntnis der Region,
eingehender wissenschaftlicher Forschung und zahlreichen Gesprächen
mit Zeitzeugen beruht.
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Erschienen
bei
C.H. Beck Verlag
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Karl
Kaser
Familie
und Verwandtschaft auf dem Balkan
Analyse einer untergehenden Kultur
Erscheinungsjahr: 1995
Das vorliegende
Werk bietet eine erste umfassende Analyse von Familie und
Verwandtschaft auf dem westlichen und zentralen Balkan auf
historisch-anthropologischer Grundlage.
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Erschienen
bei
Boehlau
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Harald
Heppner (Hrsg.)
Hauptstädte
in Südosteuropa
Erscheinungsjahr: 1994
Anknüpfend an das
Buch über "Hauptstädte in europäischen
Nationalstaaten" von Theodor Schieder und Gerhard Brunn aus
dem Jahre 1983 liegt dem vorliegenden Band die Frage zugrunde,
wann und wie die Hauptstädte in Südosteuropa entstanden sind.
Behandelt werden Budapest, Bukarest, Athen, Tirana, Skopje,
Cetinje und Zagreb sowie die Hauptstädte in der Moldau (und in
Moldawien) und der Bukowina (Czernowitz).
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Erschienen
bei
Boehlau
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